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Elektroauto: VWs Scout-Pickup soll erst ab 2030 produziert werden

VWs US-amerikanisches Scout-Projekt verzögert sich weiter: Neuen Berichten zufolge soll das Pickup-Modell erst 2030 in die Produktion gehen.
/ Tobias Költzsch
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Der Elektro-Pickup Scout Terra von VW (Bild: ZUMA Press Wire via Reuters Connect)
Der Elektro-Pickup Scout Terra von VW Bild: ZUMA Press Wire via Reuters Connect

Das Scout-Projekt von VW in den USA scheint sich weiter zu verzögern: Wie das US-amerikanische Automagazin Jalopnik berichtet(öffnet im neuen Fenster), soll das Terra-Modell, also der elektrische Pickup, erst ab dem 1. März 2030 produziert werden. Das Elektro-SUV Traveler soll 2028 in die Produktion gehen.

Erst im Februar 2026 verschob VW das Projekt internen Quellen zufolge auf 2028. Damals wurde allerdings nicht erwähnt, dass der Pickup sogar erst ab 2030 hergestellt werden soll. Ursprünglich wollte der Hersteller 2027 in South Carolina mit der Produktion der Elektroautos beginnen.

Als Grund für die Verschiebung wurde die notwendige Entwicklung von Range-Extender-Versionen genannt. Die neuen Informationen geben keine zusätzlichen Gründe an – es ist denkbar, dass die Neuentwicklungen schlicht zu weiteren Verzögerungen führten. Für die Range-Extender-Versionen ist eine neue Software nötig, die mithilfe von Cariad entwickelt werden soll.

Range-Extender-Version zwingt VW zur Umplanung

87 Prozent der Vorbesteller entschieden sich für die Range-Extender-Version eines Scouts. Bei dieser gewährleistet ein Vierzylindermotor, dass die Batterie geladen wird. Entsprechend hat das Auto eine größere Reichweite als die reine Batterieversion.

Jalopnik stellt die durchaus berechtigte Frage, ob VW überhaupt noch ein Interesse daran hat, reine Elektroversionen der Scout-Modelle in den USA zu veröffentlichen. Die Trump-Regierung strich Vorteile für Elektroautokäufer, nahm Umweltauflagen zurück und unterstützt verstärkt wieder die Ölindustrie.

70 Prozent der Vorbesteller sollen das Traveler-Modell geordert haben, also das SUV, das ab 2028 produziert werden soll. Die zusätzliche Verzögerung fällt für die Mehrzahl der künftigen Scout-Kunden also nicht so stark ins Gewicht. Die Frage wird sein, inwieweit die Konkurrenz dann bereits vergleichbare oder bessere Modelle in den USA auf dem Markt haben wird.


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