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Elektroauto: VW gibt EPA-Reichweite für den ID.4 bekannt

Der Zyklus, nach dem in den USA die Reichweite für Elektroautos berechnet wird, ist strenger als in Europa. Das zeigt sich auch beim ID.4 von VW .
/ Werner Pluta
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VW ID.4: Das SUV kommt in den USA auf den Markt. (Bild: Volkswagen AG)
VW ID.4: Das SUV kommt in den USA auf den Markt. Bild: Volkswagen AG

Das kompakte Sports Utility Vehicle (SUV) ID.4 ist das zweite Fahrzeug der neuen Elektroauto-Serie ID. von Volkswagen (VW) und das erste, das auch in den USA auf den Markt kommen wird. VW hat die Reichweite nach dem US-Zyklus bekanntgegeben.

Laut dem Zyklus der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) kommt das Fahrzeug mit einer Akkuladung 260 Meilen weit, wie VW mitteilt(öffnet im neuen Fenster) . Das sind knapp 420 Kilometer. Den Stromverbrauch beträgt demnach 19,57 Kilowattstunden auf 100 Kilometer (kWh/100 km) in der Stadt, 23,01 kWh/100 km auf dem Highway und kombiniert 21,15 kWh/100 km.

Der US-Zyklus ist strenger

Der in den USA geltende EPA-Zyklus ist strenger als die in Europa übliche Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP). Laut dieser haben die ID.4-Pro-Modelle(öffnet im neuen Fenster) (pdf) je nach Ausstattung eine Reichweite von über 508 bis 522 km. Den Stromverbrauch gibt VW mit 16,2 bis 16,9 kWh/100 km an.

Das SUV basiert wie der ID.3 auf der Plattform Modularer Elektrifizierungsbaukasten (MEB), ist mit 4,58 m aber etwas länger. Das Auto hat einen 150 kW starken Hinterradantrieb mit einem Drehmoment von knapp 310 Newtonmetern. Das Auto beschleunigt in 8,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Der Akku des ID.4 Pro hat eine nutzbare Kapazität von 77 kWh (82 kWh Bruttokapazität). Geladen wird mit maximal 125 kW. Es dauert laut VW knapp 40 Minuten, den Akku von 5 auf 80 Prozent zu laden.

Volkswagen ID.4 Weltpremiere
Volkswagen ID.4 Weltpremiere (01:29)

Anders als die Kompaktklasse ID.3 bringt VW das SUV ID.4 auch in den USA auf den Markt. Es soll dem Model Y von Tesla Konkurrenz machen .

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VW hat die Markteinführung mit großem Brimborium betrieben. So gab es Ende März eine sorgfältig konzertierte PR-Aktion, nach der VW seinen US-Zweig in Voltswagen umbenennen wolle. Am Ende entpuppte sich das als vorgezogener Aprilscherz , um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Die Reaktionen auf die Aktion waren gemischt. Dass der Konzern damit sein vor allem in den USA angekratztes Image verbessert, ist eher unwahrscheinlich.


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