Neue Klasse mit innovativer Panoramaleiste
Denn auch die Münchner haben in diesem Jahr eine neue Plattform gestartet, die sogenannte Neue Klasse.
Der iX3 übertrumpft den CLA sogar noch bei Reichweite und Ladeleistung. Das liegt vor allem an der sehr großen Batterie, die 108,5 kWh Strom speichert. Zudem hat BMW ein neues Anzeigekonzept entwickelt, das das gewohnte Fahrerdisplay in den unteren Bereich der Windschutzscheibe verlagert. Da die Panoramaleiste mehr als einen Meter breit ist, lassen sich viele Informationen ablesen, ohne den Blick vom Fahrgeschehen abwenden zu müssen.
Das Gesamtpaket mit Elektroantrieb, Assistenzsystemen und Fahrkomfort ist beim iX3 ebenfalls gelungen. So verfügt das SUV über einen Autobahnassistenten mit Freihandfunktion, was auf langen Strecken komfortabel ist. Zwar gab es auf meiner Testfahrt Probleme mit der Aufmerksamkeitserkennung, doch BMW hat noch einige Monate Zeit, das bei Fahrern mit bestimmten Brillengläsern in den Griff zu bekommen.
CLA noch mit günstigerem Einstiegsmodell
Die Entscheidung zwischen einem CLA oder einem iX3 ist daher eine Geschmacksfrage, wobei der CLA mit 85-kWh-Akku rund 10.000 Euro günstiger ist, da es den iX3 bislang nur als Allrad gibt. Zudem gibt es den CLA schon mit LFP-Akku zum Einstiegspreis von 47.000 Euro. BMW plant jedoch günstigere Modelle auf Basis der neuen Plattform.

Größere Modellauswahl im nächsten Jahr
Das heißt: Wenn 2025 schon ein gutes Elektroauto-Jahr war, wird 2026 noch besser. Denn im kommenden Jahr sind Autos wie der iX3 oder der GLB dann auch lieferbar, zudem kommen weitere Einstiegsmodelle wie der VW ID.Polo auf den Markt. Von möglichen Topmodellen wie dem AMG GT oder einem BMW M3 ganz zu schweigen.
Große Fragezeichen gibt es aber weiterhin bei Tesla. Zwar hat uns das neue Model Y als Elektroauto überzeugt. Doch solange Firmenchef Elon Musk durch die Weltpolitik irrlichtert und keine neuen Elektroauto-Modelle auf den Markt bringt, wird auch 2026 kein Lieblingsauto von Tesla kommen.



