Elektroauto Trinity: VW will Tesla-Rivalen erst in 5 Jahren fertig haben

Volkswagens Elektroauto Trinity soll eine hohe Reichweite, extrem kurze Ladezeiten und freischaltbare Extras bieten - aber erst ab 2026.

Artikel veröffentlicht am ,
Die erste Skizze des Projekts Trinity zeigt eine flache, sportliche Limousine.
Die erste Skizze des Projekts Trinity zeigt eine flache, sportliche Limousine. (Bild: Volkswagen)

Volkswagen hat noch einmal konkretisiert, was es mit dem Projekt Trinity auf sich hat. Die Elektroauto-Plattform wird offenbar als großer Schlag gegen das noch in diesem Jahr erscheinende Tesla Model S positioniert. Eine erste Skizze des Projekts Trinity zeigt eine flache, sportliche Limousine.

Stellenmarkt
  1. Adoption & Change Manager für Digital Workplace / M365 (m/w/d)
    Jungheinrich AG, Hamburg
  2. (Junior) Projektmanager (m/w/d) - eCommerce
    dsb ccb solutions GmbH, Neckarsulm
Detailsuche

Die Fahrzeugplattform soll aber nicht in diesem oder im nächsten Jahr, sondern erst 2026 gebaut werden. Es soll vollautomatisiert nach Level 4 fahren können, also in der Regel ohne den Eingriff menschlicher Fahrer auskommen. Dafür sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen aber noch nicht vorhanden. Auf den Markt kommt das Fahrzeug aber nur mit Level-2-Funktionen.

"Trinity ist so etwas wie der Kristallisationspunkt unserer Strategie Accelerate, ein Leuchtturmprojekt, unser Software Dream-Car", sagt Ralf Brandstätter, Markenchef von Volkswagen. "Die neu entwickelte Fahrzeugarchitektur wird Maßstäbe bei Reichweite, Ladegeschwindigkeit (laden so schnell wie tanken) und Digitalisierung setzen".

Neuronales Volkswagen-Netz geplant

Wie Tesla auch will Volkswagen zur Verbesserung des autonomen Fahrens ein lernendes, neuronales Netzwerk aufbauen. So soll die Fahrzeugflotte laut Brandstätter auch Informationen etwa zur Verkehrslage, zu Hindernissen oder zu Unfällen weiterleiten können. VW-Chef Herbert Diess hatte schon Anfang Dezember 2020 angekündigt, das Tesla-Konzept an vielen Stellen zu kopieren.

Golem Karrierewelt
  1. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.12.2022, Virtuell
  2. Deep Dive: Data Architecture mit Spark und Cloud Native: virtueller Ein-Tages-Workshop
    01.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Auch in einem anderen Punkt will Volkswagen einen Weg einschlagen, auf dem sich viele andere Autohersteller bereits befinden: Künftige Fahrzeugmodelle wie Trinity werden mit erheblich weniger Varianten produziert, die Hardware wird weitgehend vereinheitlicht. Dadurch nimmt die Komplexität der Fertigung ab.

Freischaltung von Funktionen gegen Geld

Kunden können dann gewünschte Funktionen per Software-Update freischalten, sowohl dauerhaft als auch temporär. Im Volkswagenkonzern gibt es bei Porsche schon eine Marke, die bei Elektroautos derart verfahren will. Der Porsche Taycan Cross Turismo verfügt über eingebaute Assistenzsysteme, deren Software für Geld aktiviert werden kann.

Volkswagen sagt ganz offen, dass diese Technik die Basis für neue Geschäftsmodelle biete, die zusätzliche Erlöse in der Nutzungsphase generieren könnten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Dwalinn 10. Mär 2021

Und vor 5 Jahren wurde das Model 3 für 35.000 USD angekündigt. Okay zugegeben soll man...

Dwalinn 10. Mär 2021

30 Millionen Autos im Jahr xD.. was hat Tesla in deinem Beispiel gemacht? Toyota, VW AG...

Thorgil 09. Mär 2021

Ich bin auch für Garagen/Carports für Jedermann. An der Straße parke ich auch nur ungern.

jo-1 08. Mär 2021

ich bin immer wieder überrascht was Menschen ( in Foren ) alles gerne glauben wollen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Apollon-Plattform
DE-CIX wagt umfassendstes Netzwerkupgrade seiner Geschichte

Das Upgrade zum Ausfiltern von Netzwerkrauschen erfolgte innerhalb nächtlicher Wartungsfenster bei laufendem Betrieb.

Apollon-Plattform: DE-CIX wagt umfassendstes Netzwerkupgrade seiner Geschichte
Artikel
  1. Kia Flex: Kia startet Neuwagen-Abo
    Kia Flex
    Kia startet Neuwagen-Abo

    Unter dem Namen Kia Flex hat Kia ein neues Vertriebskonzept vorgestellt. Kunden kaufen die Autos nicht, sondern abonnieren sie.

  2. Autonomes Fahren: VW-Chef Blume streicht offenbar Audi-Projekt Artemis
    Autonomes Fahren
    VW-Chef Blume streicht offenbar Audi-Projekt Artemis

    Nicht nur das VW-Projekt Trinity, auch das geplante Audi-Vorzeigemodell Artemis fällt den Softwareproblemen des VW-Konzerns zum Opfer.

  3. Kids für Alexa im Test: Alexa, wer hat den Kindermodus verbockt?
    Kids für Alexa im Test
    Alexa, wer hat den Kindermodus verbockt?

    Amazon bietet neuerdings einen speziellen Kindermodus für Alexa an. Das soll Eltern in Sicherheit wiegen, die sollten sich aber besser nicht darauf verlassen.
    Ein Test von Ingo Pakalski

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Amazon Last Minute Angebote: Games & Zubehör, AVM-Router • Saturn-Weihnachts-Hits: Rabatt-Angebote aus allen Kategorien • Laptops bis zu 41% günstiger bei Saturn • PS5 Disc Edition inkl. GoW Ragnarök wieder vorbestellbar bei Amazon 619€ • ViewSonic 32" WQHD/144 Hz 229,90€ [Werbung]
    •  /