• IT-Karriere:
  • Services:

Elektroauto: Toyota testet Brennstoffzellen-Krankenwagen

Toyota hat ein Brennstoffzellenauto für den Medizinbereich gebaut. Der Krankenwagen ist zugleich eine fahrende Steckdose.

Artikel veröffentlicht am ,
Brennstoffzellen-Krankenwagen von Toyota: Die Basis ist der Kleinbus Coaster.
Brennstoffzellen-Krankenwagen von Toyota: Die Basis ist der Kleinbus Coaster. (Bild: Toyota)

Elektrisch zum Noteinsatz: Toyota hat zusammen mit dem japanischen Roten Kreuz ein Rettungsfahrzeugs mit Brennstoffzellen-Elektroantrieb entwickelt. Ein Test mit dem Fahrzeug ist für den Sommer geplant.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Bonn
  2. Landratsamt Reutlingen, Reutlingen

Es sei weltweit der erste Test eines solchen Fahrzeugs, teilte Toyota mit. Damit wollen die Partner zeigen, dass Brennstoffzellenfahrzeuge auch im Medizinbereich und Katastrophenschutz eingesetzt werden können.

Die Brennstoffzelle stammt aus dem Mirai

Das Fahrzeug basiert auf Toyotas Kleinbus Coaster, der normalerweise einen Dieselmotor hat. Den hat Toyota durch einen 134 Kilowatt starken Elektromotor ersetzt. Den Strom liefert ein Brennstoffzellen-Stack mit einer Leistung von 114 Kilowatt. In drei Tanks können 7,2 Kilogramm Wasserstoff gespeichert werden.

Das Brennstoffzellensystem stammt aus dem Toyota Mirai, allerdings aus dem ersten Mirai. Die neue Version des Pkw, die seit vergangenem Jahr gebaut wird, hat eine etwas leistungsfähigere Brennstoffzelle.

Das Auto ist eine fahrende Steckdose

Der Strom aus den Brennstoffzellen kann aber nicht nur zum Fahren verwendet werden. Am und im Fahrzeug sind zahlreiche Steckdosen angebracht, um eine Vielzahl elektrischer Geräte mit Strom zu versorgen. Zusätzlich verfügt es über ein Gleichstromsystem mit einer Ausgangsleistung von 9 Kilowatt und einer Kapazität rund 90 Kilowattstunden. Bei einem Katastropheneinsatz könnte es nicht nur als Krankenfahrzeug dienen, sondern auch helfen, eine örtliche Stromversorgung einzurichten.

Wasserstoff für alle: Wie wir der Öl- Klima- und Kostenfalle entkommen

Japan treibt seit Jahren den Umbau zur Wasserstoffwirtschaft voran. Toyota ist dabei einer der wichtigen Akteure. Der Autokonzern hatte bereits 2014 die erste Generation des Brennstoffzellenautos Mirai vorgestellt. Die zweite Generation wurde vor gut einem Jahr angekündigt.

An dem Projekt, das seit dem Sommer vergangenen Jahres läuft, sind Toyota und das Rote-Kreuz-Krankenhaus in Kumamoto auf der Südinsel Kyushu beteiligt. Einsatzmöglichkeiten sehen sie beispielsweise als Rettungswagen für entlegene Gebiete und als mobiles PCR-Testfahrzeug oder für die Stromversorgung von Blutspendebussen und Untersuchungsfahrzeugen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed

Auch interessant:



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,25
  2. 5,99€
  3. 34,49€

Dwalinn 01. Apr 2021 / Themenstart

Kommt auf die Feuerwehr an. So eine freiwillige Feuerwehr auf dem Dorf steht ja die...

Flexy 01. Apr 2021 / Themenstart

Im Forum sollte eventuell nicht so großgekotzt werden, wenn man so gar keine Ahnung hat...

Weitsicht0711 01. Apr 2021 / Themenstart

Wenn man schon so kommt sollte man es auch richtig benennen können. Es ist der...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Gaming auf dem Chromebook ausprobiert

Wir haben uns Spielestreaming und natives Gaming auf dem Chromebook angesehen.

Gaming auf dem Chromebook ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /