Elektroauto: Teslas sind 160 Millionen Kilometer per Autopilot gefahren

Die Autopilotfunktion der Tesla-Fahrzeuge wird von Kunden viel genutzt. Sie seien schon 160 Millionen Kilometer damit gefahren, teilte Programmleiter Sterling Anderson von Tesla mit.

Artikel veröffentlicht am ,
Das elektronische Armaturenbrett des Tesla S mit Autopilotfunktion
Das elektronische Armaturenbrett des Tesla S mit Autopilotfunktion (Bild: Tesla Motors)

Kunden des Fahrzeugherstellers Tesla Motors sind bereits 160 Millionen Kilometer mit der Autopilotfunktion gefahren, wie der Leiter des Programms, Sterling Anderson, auf der Konferenz Emtech Digital in San Francisco sagte. Derzeit gibt es etwa 70.000 Teslas, die mit der für Landstraßen und Autobahnen geeigneten Selbstfahrfunktion ausgerüstet sind.

Am Tag würden ungefähr Daten von 4,1 Millionen Kilometer mit der Funktion gewonnen, sagte Anderson. Google habe während der Gesamtdauer seines autonomen Fahrzeugprojekts etwa 2,4 Millionen Kilometer absolviert. Die Autopilotfunktion wurde im Tesla Model S im Oktober 2015 durch das Softwareupdate 7.0 gegen Geld aktiviert. Die Aktivierung des Autopiloten soll 3.300 Euro kosten, als Extra beim Neukauf 2.700 Euro. Tesla bietet auch einen kostenlosen Probemonat für die Funktion an.

Die notwendigen Sensoren für die Assistenzsysteme hatten die Autos bereits eingebaut bekommen. Aus rechtlichen Gründen müssen die Fahrer jedoch jederzeit in der Lage sein, das Lenkrad zu übernehmen. Später musste der Autohersteller den Autopiloten auf eine geringere Geschwindigkeit drosseln, weil es einige Fahrer gab, die das System überreizten.

Ohne Fahrer geht es noch nicht

Der Tesla ist weit davon entfernt, autonom zu fahren. Deshalb spricht Tesla auch von einem Autopiloten, der dem Fahrer assistiert. Unter dem Begriff autonomes Fahren werden unterschiedliche Stufen von assistiertem und automatisiertem Fahren verstanden. In Deutschland werden fünf Automatisierungsgrade unterschieden: assistiertes, teil-, hoch- und vollautomatisiertes sowie autonomes Fahren. Die US-Straßenverkehrsbehörde NHTSA definierte vier Automatisierungsstufen. Dabei entsprechen die Stufen eins bis drei dem deutschen System, während Stufe vier das vollautomatisierte und autonome Fahren vereint. Der Tesla ist bei Stufe zwei angekommen.

Das Auto erkennt passende Parklücken und parkt auf Wunsch ein. Deutsche Hersteller wie Audi, Daimler und BMW arbeiten ebenfalls an solchen automatisierten Funktionen oder bieten sie bereits an, wie im Fall des Abstandsregeltempomaten. Auch gibt es bereits Einparkhilfen, die per Handy aktiviert werden können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 27. Mai 2016

https://de.wikipedia.org/wiki/Autopilot#Landung_mit_Autopilot Ausserdem können...

StefanGrossmann 27. Mai 2016

Sicher mit absolut null Kontrolle was mit seinen Daten geschieht mit einem US Unternehmen...

simpletech 27. Mai 2016

Wäre auch interessant wieviel km bei einem Auto mit Distance Control gefahren wird. Ist...

AllDayPiano 27. Mai 2016

Google hier in einen Topf mit Tesla zu werfen hat ja nicht etwas von einem Äpfel mit...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Autokonzerne auf der CES 2024
Nur Software lässt sich nicht gut ausstellen

CES 2024 Die deutschen Autohersteller sind mit angezogener Handbremse auf der CES in Las Vegas unterwegs. Dabei geht es um die Zukunft des Software Defined Vehicle.
Ein Bericht von Dirk Kunde

Autokonzerne auf der CES 2024: Nur Software lässt sich nicht gut ausstellen
Artikel
  1. Dune 1984: Autor findet David Lynchs Skript zum zweiten Teil von Dune
    Dune 1984
    Autor findet David Lynchs Skript zum zweiten Teil von Dune

    Der zweite Teil des 1984 erschienenen Sci-Fi-Epos Dune wurde nie Realität. Ein Skript gibt Einblicke, wann und wo der Film gespielt hätte.

  2. Forensik: KI erkennt verschiedene Fingerabdrücke derselben Person
    Forensik
    KI erkennt verschiedene Fingerabdrücke derselben Person

    Bisher nahm man an, dass es nicht nachweisbar ist, dass verschiedene Fingerabdrücke von derselben Person stammen. Eine neue KI weckt jedoch Zweifel daran.

  3. OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
    OpenAI
    Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

    Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /