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Elektroauto: Tesla verklagt falschen Elon Musk

Fürchten die Ölkonzerne einen kalifornischen Elektroauto-Hersteller? Tesla behauptet, ein Manager aus der Branche habe sich als Tesla-Chef Elon Musk ausgegeben, um an vertrauliche Unternehmensdaten zu kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musk - der echte: "Betrug, List und Täuschung"
Elon Musk - der echte: "Betrug, List und Täuschung" (Bild: David Paul Morris/Bloomberg via Getty Images)

Der US-Elektroautohersteller Tesla hat einen Mann verklagt, der sich als Unternehmenschef Elon Musk ausgegeben hat, um sich vertrauliche Geschäftsdaten zu verschaffen. Der Clou der Geschichte: Der Verdächtige arbeitet in der Erdölbranche.

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Am 6. August, nach der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen, habe, so heißt es in der Anklageschrift, Teslas Finanzchef Jason Wheeler eine Mail erhalten, die vermeintlich von Musk stammt. Die Mail stammte von einer Yahoo-Adresse und ähnelte einer, die Musk früher nutzte.

Wie viele Model 3 wurden vorbestellt?

Darin dankte der Absender Wheeler für die Vorbereitung der Telefonkonferenz. Außerdem bat er, Wheeler möge ihm darüber hinausgehende Daten zukommen lassen, unter anderem wie viele Model 3 vorbestellt worden seien.

Wheeler schickte jedoch die verlangten Informationen nicht. Stattdessen untersuchte Tesla die Angelegenheit und fand heraus, dass die Nachricht nicht von Musk stammte, sondern von Todd Katz, Finanzchef der Quest Integrity Group. Außer ihm sollen noch zehn weitere Personen beteiligt gewesen sein, die namentlich nicht genannt werden.

Quest Integrity Group arbeitet mit den Ölkonzernen zusammen

Die Quest Integrity Group ist in Seattle im US-Bundesstaat Washington ansässig und eine Tochtergesellschaft des texanischen Unternehmens Team Industrial Services. Die Quest Integrity Group bietet unter anderem die Inspektion und Wartung von Öl-Pipelines an. Zu den Kunden gehören die großen Ölkonzerne, darunter BP, Chevron, Conoco Phillips, Exxon Mobil, Petrobras und Shell.

Katz habe "durch Betrug, List und Täuschung" versucht, an vertrauliche Informationen zu kommen. Diese hätte die Quest Integrity Group und ihre Kunden aus der Ölbranche allem Anschein nach nutzen wollen, um ihre eigenen Pläne voranzutreiben und um Tesla zu schaden.

Tesla verlangt von Katz und den anderen Angeklagten Schadensersatz sowie die Erstattung der Kosten für die Untersuchung und der Anwaltskosten. Eine konkrete Summe enthält das Schreiben nicht.



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nille02 17. Sep 2016

Wenn ihr Anliegen glaubhaft ist, bekommt man so was nun mal. Es ist vollkommen...

jens_b 16. Sep 2016

Das mit der Reichweite gefällt mir leider auch überhaupt noch nicht. Ich fahre täglich...

xmaniac 16. Sep 2016

...weltweit werden vielleicht 6% des Öls in PKW verbraucht... den Rest verbrennen wir...

HiddenX 16. Sep 2016

War auch mein erster Gedanke. Ist ja grauenvoll.

Palerider 16. Sep 2016

ein Teufelskreis :-) De Maziere würde vermutlich argumentieren, dass mich diese Gründe...


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