Elektroauto: Tesla verärgert Nutzer

Tesla verschickt an eifrige Kunden seiner Ladestationen böse Briefe und mahnt dazu, die Supercharger nur für Überlandfahrten, aber nicht als tägliche Stromspender zu nutzen. Gleichzeitig will das Unternehmen Ladestationen an besonders beliebten Ferienhäusern installieren und kooperiert mit Airbnb.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Tesla Supercharger
Tesla Supercharger (Bild: Tesla)

Tesla hat in vielen Ländern ein Netz von Ladestationen eingerichtet, mit denen den Autofahrern die Reichweitenangst genommen werden soll. Innerhalb kurzer Zeit können die Tesla-Fahrer ihre Autos wieder laden - kostenlos und solange das Auto existiert. Offenbar haben einige von ihnen es übertrieben, denn Tesla schickt nun E-Mails an besonders eifrige Nutzer der Ladestationen. Das geht aus Meldungen aus einem Tesla-Forum hervor.

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Darin heißt es: "Als häufiger Nutzer von lokalen Superchargern bitten wir Sie, ihr lokales Supercharging zu reduzieren und Ihr Model S zu bewegen, sobald es voll geladen ist." Das Schreiben hebt zudem hervor, dass die Autos zu Hause geladen werden sollten, und das Ladestationnetz nur dazu gedacht sei, Langstreckenfahrten zu ermöglichen und die Reichweite zu strecken. Allerdings erwischte dieses Schreiben teilweise auch Fahrer, die nur selten örtliche Ladestationen nutzen oder solche, die knapp 90 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt sind. Entsprechend pikiert sind die Nutzer im Teslaforum und beschweren sich teilweise über die E-Mail von Tesla.

Ein Limit hinsichtlich der Nutzung des Netzes gibt es im Kaufvertrag nicht.

Derweil wollen Tesla und Airbnb an besonders beliebten Ferienwohnungen Ladestationen errichten, berichtet Bloomberg. Dazu müssen ganze Häuser und nicht nur Wohnungen vermietet werden, die mindestens eine Vier-Sterne-Bewertung erhielten und mehr als vier Mal gebucht wurden. Mindestens 100 dieser Ferienwohnungen erhalten dann einen Anschluss im Wert von ungefähr 750 US-Dollar. Die Installation müssen die Hausbesitzer genau wie den Strom aber selbst zahlen. Natürlich steht es ihnen frei, für das Laden der Autos von den Übernachtungsgästen Geld zu verlangen.

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Technikfreak 24. Aug 2015

zumindest für ein Starkstrom-Verlängerungskabel vor die Garage wird es wohl reichen...

notthisname 24. Aug 2015

Ich kenne einen Lehrer der einen fährt. Aber der lässt auch nur die Schüler arbeiten. :)

bofhl 24. Aug 2015

Das alles ist gar nicht notwendig - die Ladestation hat einen Code, den es an das...

Anonymer Nutzer 22. Aug 2015

Das liesse sich bestimmt über ein Software-Update lösen. Wenn Akku voll, löse...



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