Abo
  • Services:

Elektroauto: Tesla soll seine Unfallstatistik gefälscht haben

Innerhalb kurzer Zeit haben sich die Unfallstatistiken der Tesla-Fabrik im kalifornischen Fremont spürbar verbessert - weil sie frisiert sind, heißt es in einem Medienbericht, der nun offizielle Untersuchungen zur Folge hat. Das Unternehmen sieht sich als Opfer einer Kampagne.

Artikel veröffentlicht am ,
Supercharger vor der Tesla-Fabrik im kalifornischen Fremont
Supercharger vor der Tesla-Fabrik im kalifornischen Fremont (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Erneut sorgen die Arbeitsbedingungen von Tesla im kalifornischen Fremont - also in der wichtigsten Fabrik des Unternehmens - für Diskussionen. Auslöser ist ein Bericht der US-Medienorganisation Center for Investigative Reporting: Darin heißt es, dass Tesla die offiziellen Unfallstatistiken gefälscht hat. Nach Angaben von Tesla sei die Zahl der Unfälle pro 100 Mitarbeiter von 8,2 im Jahr 2016 auf 6,2 im Jahr 2017 gesunken, was typisch für die Automobilbrache sei.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, verschiedene Standorte in Deutschland, Slowakei und Ungarn
  2. Haufe Group, St. Gallen (Schweiz)

Allerdings sei laut dem auf Reveal veröffentlichten Report eine Reihe von Unfällen gar nicht erst in die Statistik eingeflossen. Die Autoren nennen ein konkretes Beispiel eines Angestellten, der offensichtlich unter einer durch die Arbeitsbedingungen ausgelösten Krankheit leidet. Von den Managern bei Tesla sei dieser Fall aber, ebenso wie eine Reihe von weiteren, als privates medizinisches Problem oder nur als minder schwerer Fall erfasst worden - zu Unrecht, so Reveal.

Als Folge des Berichts hat nun nach Informationen von Bloomberg die kalifornische Division of Occupational Safety, also die für Fragen der Arbeitssicherheit zuständige Behörde, offizielle Untersuchungen eingeleitet. Wann mit den Ergebnissen zu rechnen ist, ist nicht bekannt.

Tesla wehrt sich in einem längeren Beitrag in seinem Firmenblog vehement gegen die Vorwürfe, die es als "Desinformationskampagne" bezeichnet. Bei dem Bericht in Reveal handelt es sich nach Auffassung des Unternehmens um einen "ideologisch motivierten Angriff einer extremistischen Organisation, die mit Unterstützung der Gewerkschaften arbeitet, um eine kalkulierte Desinformationskampagne gegen Tesla zu starten." Man habe die von Reveal genannten Fälle untersucht und alle seien korrekt als arbeitsbedingte Unfälle oder Krankheiten erfasst und gemeldet worden.

Schon seit Monaten gibt es immer wieder Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen bei Tesla. Das Unternehmen soll sich unter anderem durch Schikanen und das Einschüchtern von Mitarbeitern dagegen wehren, dass sich Gewerkschaften wie die United Auto Workers (UAW) in Fremont organisieren können.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 915€ + Versand

Dwalinn 23. Apr 2018

Was du beschreibst ist Deutsch-Grundkurs wie man gute Überschriften schreibt.

Eheran 19. Apr 2018

Er glaubt an die 9/11 Verschwörung. Und damit ist er auch schon unten durch... Vieles...

Palerider 19. Apr 2018

Klar geht einem ein BR/PR auch mal auf den Sack. Und ich bekomme Stresspickel wenn ich...

M.P. 19. Apr 2018

Das würde einem deutschen Berufsgenossenschaftsgutachter aber die Schamröte ins Gesicht...

Proctrap 19. Apr 2018

zumindest der ursprünglichen Idee von Tesla würde ich es gönnen


Folgen Sie uns
       


Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Reflections Raytracing Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und auf einer GTX 1080 Ti ablaufen lassen.

Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40: Es kann nur eines geben
HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40
Es kann nur eines geben

Nicht nur Lenovo baut gute Business-Notebooks, auch HP und Toshiba haben Produkte, die vergleichbar sind. Wir stellen je ein Modell der beiden Hersteller mit ähnlicher Hardware gegenüber: das eine leichter, das andere mit überlegenem Akku - ein knapper Gewinner nach Punkten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Portégé X20W-D-145 Toshiba stellt alte Hardware im flexiblen Chassis vor
  2. Tecra X40-E-10W Toshibas 14-Zoll-Thinkpad-Pendant kommt mit LTE
  3. Dell, HP, Lenovo AMDs Ryzen Pro Mobile landet in allen Business-Notebooks

LittleBits Hero Inventor Kit: Die Lizenz zum spaßigen Lernen
LittleBits Hero Inventor Kit
Die Lizenz zum spaßigen Lernen

LittleBits gehört mittlerweile zu den etablierten und erfolgreichen Anbietern für Elektronik-Lehrkästen. Für sein neues Set hat sich der Hersteller eine Lizenz von Marvel Comics gesichert. Versucht LittleBits mit den berühmten Superhelden von Schwächen abzulenken? Wir haben es ausprobiert.
Von Alexander Merz


    Assassin's Creed Odyssey im Test: Spektakel mit Spartiaten
    Assassin's Creed Odyssey im Test
    Spektakel mit Spartiaten

    Inselwelt statt Sandwüste, Athen statt Alexandria und dazu der Krieg zwischen Hellas und Sparta: Odyssey schickt uns erneut in einen antiken Konflikt - und in das bislang mit Abstand schönste und abwechslungsreichste Assassin's Creed.
    Von Peter Steinlechner

    1. Assassin's Creed Odyssey setzt CPU mit AVX-Unterstützung voraus
    2. Project Stream Google testet mit kostenlosem Assassin's Creed Odyssey
    3. Assassin's Creed angespielt Odyssey und der spartanische Supertritt

      •  /