Elektroauto: Tesla ruft 53.000 Autos zurück

Tesla will an 53.000 Elektroautos die Handbremse austauschen lassen. Ein Sicherheitsproblem stellt das nicht dar - Tesla ruft die Fahrzeuge trotzdem aus Vorsicht zum Service.

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Tesla Model S: weniger als fünf Prozent der Autos betroffen
Tesla Model S: weniger als fünf Prozent der Autos betroffen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Ab in die Werkstatt: Die Besitzer von 53.000 Elektroautos des US-Herstellers Tesla sollen ihr Fahrzeug zur Reparatur bringen. Dort sollen die Handbremsen ausgetauscht werden, die möglicherweise einen Defekt haben. Tesla will die Besitzer der Fahrzeuge per E-Mail benachrichtigten. Der Rückruf ist freiwillig.

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Tesla habe ein Problem beim Parkbremssystem festgestellt, teilte das Unternehmen mit. Es könne sein, dass sich die Bremse nicht löse. Das Teil stammt von einem Zulieferer und soll ausgetauscht werden. Das dauert laut Tesla weniger als eine Dreiviertelstunde.

Das Problem ist nicht sicherheitsrelevant

Da das Teil nicht zum normalen Bremssystem des Autos gehöre, stelle es kein Sicherheitsproblem dar, beteuert Tesla. Es seien keine Zwischenfälle bekannt, die deswegen aufgetreten seien.

Das Teil ist sowohl im Model S als auch im Model X verbaut worden. Tesla glaubt allerdings, dass weniger als fünf Prozent der 53.000 Fahrzeuge betroffen sind. Das Unternehmen sei jedoch "übervorsichtig" und werde das Teil austauschen, um sicherzustellen, dass keine Probleme auftreten.

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Es ist nicht der erste Rückruf, den Tesla ausspricht: 2015 mussten alle Model S in die Werkstatt, um die Sicherheitsgurte der Frontsitze zu überprüfen. Im vergangenen Jahr beorderte Tesla die Besitzer von 2.700 Model S wegen eines Problems mit der Verriegelung der Sitze in die Werkstatt. Wie der aktuelle waren auch diese beiden Rückrufe freiwillig.

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