Elektroauto: Tesla kauft Maschinen für Akkuzellfertigung

Die Ausrüstung geht in die Tesla-Fabrik in Kalifornien. Tesla soll aber auch Maschinen für andere Fabriken bestellt haben, darunter die in Grünheide.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla-Logo (Symbolbild): keine Abhängigkeit mehr von Lieferanten
Tesla-Logo (Symbolbild): keine Abhängigkeit mehr von Lieferanten (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Tesla macht Ernst mit der Fertigung von Akkuzellen: Der US-Elektroautohersteller hat beim südkoreanischen Mischkonzern Hanwha Maschinen für einen wichtigen Produktionsschritt bestellt. Tesla hatte vor einem Jahr angekündigt, Akkuzellen künftig selbst zu produzieren.

Stellenmarkt
  1. Senior Softwareentwickler Vernetzungssysteme (m/w/d)
    Dürkopp Adler GmbH, Bielefeld
  2. Junior Software Engineer (gn*) Shop Floor Automation
    Siltronic AG, Burghausen, Freiberg
Detailsuche

Ein Vertreter von Hanwha bestätigte der Tageszeitung The Korea Times, dass Tesla die Maschinen bestellt hat. Es handelt sich um Geräte für die Formation der Akkuzellen.

Dabei werden Akkus geladen und entladen. Der Vorgang ist aufwendig und kann knapp einen Tag dauern. Er erfordert hohe Spannungen und eine hohe Spannungsgenauigkeit, um eine hohe Qualität und lange Nutzungsdauer der Stromspeicher sicherzustellen.

Bekommt Grünheide auch eine Zellfertigung?

Die Maschinen für die Akkuformation sollen in der Tesla-Fabrik in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien installiert werden. Allerdings soll Tesla auch Ausrüstung für weitere Produktionsstätten bestellt haben, darunter die Gigafactorys in Nevada und in China sowie für die, die derzeit in Grünheide in Brandenburg gebaut wird.

Derzeit fertigt Panasonic die Akkuzellen für Tesla in der Gigafactory in der Wüste von Nevada. Die Zellproduktion lief aber in der Vergangenheit nicht schnell genug, so dass Tesla weniger Autos und Wandakkus verkaufen konnte. Die Verzögerungen in der Produktion des Model 3 gingen auf Probleme bei der Akkufertigung zurück.

Tesla will nicht mehr von einem einzigen Lieferanten abhängig sein und deshalb selbst Akkuzellen fertigen. Eine Pilotanlage in der Fabrik in Fremont ging Anfang des Jahres in Betrieb. Im vergangenen Jahr kaufte Tesla das kanadische Unternehmen Hibar Systems, das Systeme für die Produktion von Akkuzellen entwickelt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed

Auch interessant:



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Opel Mokka-e im Praxistest
Reichweitenangst kickt mehr als Koffein

Ist ein Kompakt-SUV wie Opel Mokka-e für den Urlaub geeignet? Im Praxistest war nicht der kleine Akku das eigentliche Problem.
Ein Test von Friedhelm Greis

Opel Mokka-e im Praxistest: Reichweitenangst kickt mehr als Koffein
Artikel
  1. Statt TCP: Quic ist schwer zu optimieren
    Statt TCP
    Quic ist schwer zu optimieren

    Eine Untersuchung von Quic im Produktiveinsatz zeigt: Die Vorteile des Protokolls sind wohl weniger wichtig als die Frage, wer es einsetzt.

  2. Lockbit 2.0: Ransomware will Firmen-Insider rekrutieren
    Lockbit 2.0
    Ransomware will Firmen-Insider rekrutieren

    Die Ransomware-Gruppe Lockbit sucht auf ungewöhnliche Weise nach Insidern, die ihr Zugangsdaten übermitteln sollen.

  3. Galactic Starcruiser: Disney eröffnet immersives (und teures) Star-Wars-Hotel
    Galactic Starcruiser
    Disney eröffnet immersives (und teures) Star-Wars-Hotel

    Wer schon immer zwei Tage lang wie in einem Star-Wars-Abenteuer leben wollte, bekommt ab dem Frühjahr 2022 die Chance dazu - das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

thinksimple 06. Mai 2020

Prüf- und Ladrtechnik wurde gekauft. Keine Zellfertigungstechnik.



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Fire TV Stick 4K Ultra HD 29,99€, Echo Dot 3. Gen. 24,99€ • Robas Lund DX Racer Gaming-Stuhl 143,47€ • HyperX Cloud II Gaming-Headset 59€ • Media Markt Breaking Deals [Werbung]
    •  /