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Wo ist der Warnblinker?

Tesla verzichtet beim Model 3 komplett auf dedizierte Bedienungselemente und sogar auf die Instrumententafel hinter dem Lenkrad. Praktisch alle Funktionen werden über einen 15 Zoll (38 cm) großen Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts gesteuert.

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Für einige Funktionen gibt es eine Schaltfläche am unteren Bildschirmrand, dazu gehören die Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer oder deren Sitzheizungen. Der Rest muss in Untermenüs gesucht werden. Sehr gut gefällt uns die Regelung der Lüftung: Der Fahrer kann mit dem Finger auf dem Bildschirm einstellen, ob der Luftstrom mittig auf ihn zukommen oder seitlich an ihm vorbeistreichen soll, ob er nach oben oder nach unten bläst. Der ungeübte Fahrer sollte sich damit aber eher auf dem Parkplatz beschäftigen und das unterwegs dem Beifahrer überlassen.

Was auf dem Touchscreen fehlt, ist der Schalter für Warnblinker. Gerade in den Situationen, wo er gebraucht wird - beim Auffahren auf ein Stauende, nach einer Panne oder gar einem Unfall, also in Stresssituationen -, will der Fahrer nicht erst danach suchen. Muss er aber, denn der Schalter ist am Dachhimmel beim Rückspiegel angebracht. Dort ist er zudem schwierig zu betätigen, ohne die Augen von der Straße zu nehmen.

  • Das Tesla Model 3: Wer damit unterwegs ist, findet schnell Freunde. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Auto gehört zur Mittelklasse und wird seit Februar 2019 auch in Europa ausgeliefert. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die rote Lackierung und die weißen Sitze sind Extras. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Fahrzeug hat Allradantrieb mit zwei Motoren: An der Hinterachse sitzt ein Synchronmotor, an der Vorderachse ein Asynchronmotor. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Innere ist spartanisch, Bedienungselemente gibt es außer dem Gangwahlhebel kaum. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die meisten Funktionen werden über den Touchscreen gesteuert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zu den wenigen Bedienungselementen gehören die Kugelknöpfe am Lenkrad... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und der Blinker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Außerdem die Fensterheber und  zwei Türöffner - einen mechanischen und einen elektrischen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Tesla empfiehlt, den elektrischen zu benutzen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Einiges lässt sich per Spracheingabe steuern. Wir fühlten uns aber oft unverstanden.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Autobahn, bei hohem Tempo, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... schnellt der Stromverbrauch in die Höhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei kalten Temperaturen liegt er ohnehin deutlich über dem Durchschnittswert von 15 kWh/100 km. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen haben wir an einem Supercharger.  (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der muss für das Model 3 umgerüstet sein, ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... damit auch Strom fließt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Obwohl der Charger mit 120 kW laden kann, nutzt das Auto nicht die volle Ladeleistung. Nach einer  Weile wird sie noch weiter gedrosselt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nicht so gut gefallen haben uns die Türen, die schlecht schließen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf dem Bildschirm wird darauf aufmerksam gemacht. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Model 3 hat hinten einen großen Kofferraum. Vorn ist noch ein kleiner. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auto mit Ausblick: Durch das transparente Autodach... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... ist der Kirchturm des Hamburger Michels in voller Größe zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Einiges lässt sich per Spracheingabe steuern. Wir fühlten uns aber oft unverstanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Drei Funktionen lassen sich per Sprache steuern: die Suche nach Kontakten, das Abspielen von Musik und die Bedienung der Navigation. Vor allem letztere hätten wir gern genutzt. Aber entweder versteht das System gar nicht erst, was wir sagen. Oder es versteht das Gesagte zwar, wie auf dem Display zu sehen ist, setzt es aber nicht um.

Allerdings hat die Sprachsteuerung ihre lichten Momente: Nachdem wir auf die Anweisung, nach Braak zu fahren, wo ein Supercharger bereitsteht, lustige Ergebnisse präsentiert bekamen - "Varel nach Prag zum" - überrascht uns die Sprachsteuerung auf den verzweifelten Ausruf: "Wo ist der nächste Supercharger" mit einer Liste der Lader im größeren Umkreis um unseren aktuellen Standort. Ein Klick auf den gesuchten Lader startet die recht gute Navigation. Beim Versuch, einen Radiosender einzustellen, lässt uns das System hingegen wieder im Stich. Allerdings ist das etwas, was sich ebenfalls per Update beheben lässt.

Einfacher ist die Bedienung von Tempomat und Autopilot, die über den Gangwahlhebel gesteuert werden: Einmal nach unten durchdrücken aktiviert den Abstandsregelungs-Tempomat, zweimal den Autopiloten. Bei eingestelltem Tempomat fährt das Auto selbst. Der Fahrer kann den Fuß vom Gaspedal nehmen und muss nur lenken, den Rest macht das Auto.

Wem das noch zu viel ist, der kann den Autopiloten aktivieren.

 Elektroauto: Tesla-fahr'n auf der AutobahnDer Autopilot scheint irritiert 
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m4mpf 04. Mär 2019

Schon mal eine aktuelle E-Klasse gefahren? Wohl eher nicht.

Nachtelf 01. Mär 2019

Mir scheint du schreibst nur um des Schreibens willen und nicht um dich wirklich mit den...

E-Mover 28. Feb 2019

Wenn Du Diesel zur Stromerzeugung nutzt (solche Kraftwerke gibt es ja tatsächlich), dann...

Xander 28. Feb 2019

Man kann bei solchen Vergleichen zwischen Auto und Bahn auch nicht nur die Spritkosten...

E-Mover 28. Feb 2019

Dass Du es nicht verstanden hast sieht man ja oben, whgreiner: ...man startet...


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