Elektroauto: Tesla entwickelt kleinere Supercharger für Innenstädte

Bislang müssen Tesla-Nutzer zum schnellen Laden ihre Autos meist zu einer Autobahnraststätte fahren. Doch nun soll es auch Supercharger in Innenstädten geben. Auch wenn sie nicht so super sind.

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Teslas neue Supercharger
Teslas neue Supercharger (Bild: Tesla)

Der Elektroautohersteller Tesla will künftig auch in Innenstädten Schnellladestationen für seine Fahrzeuge aufstellen. Mit der Installation entsprechender Säulen werde in Chicago und Boston begonnen, teilte das kalifornische Unternehmen am Montag in einem Blogbeitrag mit. Die sogenannten Supercharger sollen beispielsweise bei Supermärkten, Einkaufszentren oder in der Innenstadt installiert werden.

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In Deutschland gibt es derzeit 57 Supercharger, sechs weitere Stationen sind geplant. Gerade Nutzer in Großstädten wie Berlin oder München müssen zum Schnellladen zu Superchargern weit außerhalb der Innenstadt fahren. Ursprünglich waren die Stationen dafür gedacht, um Langstreckenfahrten zu ermöglichen.

Leistung auf 72 Kilowatt begrenzt

Die neuen Säulen sind laut Tesla so konstruiert, dass sie weniger Platz beanspruchen und daher für Innenstädte besser geeignet sind. Allerdings erlauben sie lediglich eine Ladeleistung von 72 Kilowatt, während die bisherigen Supercharger eine Ladeleistung von bis zu 120 Kilowatt ermöglichen. Die Leistung soll jedoch nicht beeinträchtigt werden, wenn andere Teslas bei den benachbarten Säulen Strom tanken. Die Fahrer müssten sich auf Ladezeiten von 45 bis 50 Minuten einstellen.

Was die Kosten betrifft, sollen sich die Preise in den Innenstädten nicht von den anderen Ladestationen unterscheiden. Tesla machte keine Angaben darüber, wann und wo die neuen Stationen auch in Europa installiert werden sollen. Jeder Tesla-Besitzer erhält jährlich eine Supercharger-Gutschrift von 400 Kilowattstunden, was für etwa 1.600 Kilometer reichen soll. Diese Gutschrift deckt dem Unternehmen zufolge den Langstreckenbedarf der meisten Tesla-Fahrer ab.

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