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Tesla-Supercharger (Symbolbild): Lademöglichkeiten werden knapp
Tesla-Supercharger (Symbolbild): Lademöglichkeiten werden knapp (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Elektroauto: Tesla baut Riesen-Supercharger in Norwegen

Tesla-Supercharger (Symbolbild): Lademöglichkeiten werden knapp
Tesla-Supercharger (Symbolbild): Lademöglichkeiten werden knapp (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Elektroautos sind in Norwegen beliebt, vor allem die von Tesla. So beliebt, dass Lademöglichkeiten knapp werden. Tesla schafft Abhilfe und baut bei Oslo eine der größten Ladestationen der Welt.

Hier sollte jeder Tesla-Fahrer einen freien Platz finden: Tesla baut eine neue Ladestation in der Nähe von Oslo. Dort sollen mehr als 40 Elektroautos ihre Akkus laden können. Es wird einer der größten Supercharger der Welt.

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Der Supercharger soll an einer Tankstelle am stillgelegten Flughafen Moss-Rygge, knapp 70 Kilometer südlich von Oslo gebaut werden. Das hat Tesla dem staatlichen Rundfunk Norsk rikskringkasting (Norwegischer Reichsrundfunk, NRK) bestätigt. Die Station soll 42 Lademöglichkeiten haben. An einem Supercharger können jedoch nur Elektroautos von Tesla geladen werden. Für andere Elektroautos gibt es an der Tankstelle drei Lademöglichkeiten.

China bekommt den größten Supercharger

Damit wird es der größte Supercharger in Europa und einer der größten überhaupt: In den USA sollen zwei Stationen mit je 40 Lademöglichkeiten entstehen, eine zwischen Los Angeles und San Francisco, die andere zwischen Los Angeles und Las Vegas. Den größten Supercharger bekommt China. In Shanghai baut Tesla eine Station mit 50 Ladesäulen.

  • Nissan Leaf in Oslo: Norwegen hat den höchsten Anteil an Elektro- und Plugin-Fahrzeugen weltweit. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Grund ist eine starke staatliche Förderung - Nissan E-NV200 auf einem Parklplatz mit Ladesäulen nahe einem beliebten Osloer Badestrand. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ein Autohändler im schicken Osloer Viertel Aker Brygge präsentiert ein Mitsubishi-SUV... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und einen Porsche Panamera. Beide haben einen Hybrid-Antrieb. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ein Elektroauto auf einem Firmenparkplatz mit Ladesäule: Unternehmen zahlen...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... weniger Steuern für Elektroautos wie diesen E-Golf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ladesäulen in der Innenstadt von Oslo: Einige Städte bieten weitere Vorteile für  Elektroautos, etwa kostenloses Parken oder Laden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ladesäulen: Elektroautofahren in Norwegen ist sauber. Der Strom wird fast vollständig mit Wasserkraft erzeugt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Ladesäulen in der Innenstadt von Oslo: Einige Städte bieten weitere Vorteile für Elektroautos, etwa kostenloses Parken oder Laden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Das Unternehmen investiere viel in den Ausbau der Ladeinfrastruktur, um es den Fahrern zu ermöglichen, mit ihrem Elektroauto lange Strecken zu fahren, sagte Tesla-Sprecher Even Sandvold Roland. Das Interesse an Elektroautos in Norwegen sei groß, und immer mehr Norweger entschieden sich für ein Elektroauto als Erstwagen. "Dann ist es wichtig, eine gute Infrastruktur zu haben, zum Beispiel für Reisen."

Die norwegische Regierung fördert Elektromobilität

Norwegen ist das Land mit dem höchsten Anteil an Elektroautos: Jedes dritte Auto, das dort neu zugelassen wird, hat einen Hybrid- oder einen Elektroantrieb, in der Hauptstadt Oslo sind es 40 Prozent. Grund dafür ist eine starke staatliche Förderung. Ziel der Regierung ist, dass ab 2025 nur noch abgasfreie Pkw und kleinere Nutzfahrzeuge verkauft werden.

Der Boom hat jedoch auch Nachteile: Es fehlt an Lademöglichkeiten. Zwar wird die Infrastruktur ausgebaut - so sollen in den Hauptstraßen alle 50 Kilometer Schnellladestationen aufgestellt werden -, doch der Ausbau hält offensichtlich mit dem Wachstum nicht Schritt.

Mit der Einführung des Model 3, des ersten Elektroautos von Tesla, das sich auch eine größere Käuferschaft leisten kann, wird die Zahl der Elektroautos weiter steigen. Allerdings wird der neue Tesla in Europa voraussichtlich erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres verfügbar sein.


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Terence01 12. Dez 2017

Akkupufferung wird die Zukunft werden. Immer günstigere Akkus machen es möglich. Und die...

M.P. 01. Nov 2017

Wenn man an der Stelle Bedarf für 40 Ladeplätze sieht, ist es eben eine Frage der...

Dwalinn 01. Nov 2017

Warum sollte man auch Geld einfach "liegenlassen" ich kann auch ohne meine...

lestard 31. Okt 2017

Wenn man sich damit näher beschäftigt hat, dann ists vermutlich kein Wirrwarr mehr. Aber...

azeu 31. Okt 2017

Und das ist noch nicht alles. Die Norweger sind auch noch so schlau, dass sie ihr eigenes...



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