Abo
  • Services:

Elektroauto: Tencent investiert 1,8 Milliarden US-Dollar in Tesla

Tesla hat einen neuen großen Anteilseigner: Der chinesische Internetkonzern Tencent investiert knapp 1,8 Milliarden US-Dollar in Tesla. Das Geld wird für die Produktion des Elektroautos Model 3 benötigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla: Musk will 25 Millionen US-Dollar investieren.
Tesla: Musk will 25 Millionen US-Dollar investieren. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Neuer Mitinhaber bei Tesla: Das chinesische Internetunternehmen Tencent hat einen Anteil des US-Elektroauto- und -Akkuherstellers gekauft. Tesla-Chef Elon Musk hatte kürzlich angekündigt, weitere Aktien und Anleihen auszugeben.

Stellenmarkt
  1. Gartenbau-Versicherung VVaG, Wiesbaden
  2. über duerenhoff GmbH, Nürnberg

Tencent kauft einen Anteil von fünf Prozent an Tesla. Dafür zahlt Tencent 1,78 Milliarden US-Dollar. Das geht aus einem Dokument hervor, das Tesla bei der US-Börsenaufsicht Securities And Exchange Commission (SEC) eingereicht hat. Tencent ist damit zum fünftgrößten Anteilseigner von Tesla geworden.

Die Produktion des Model 3 beginnt bald

Mitte März kündigte Musk an, dass Tesla 1,15 Milliarden US-Dollar brauche, um die Produktion des Model 3 zu finanzieren. Er selbst wollte Anteile im Wert von 25 Millionen US-Dollar kaufen. Tesla will im zweiten Quartal mit der Fertigung des neuen Elektroautos beginnen. Es soll Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Das Model 3 soll 35.000 US-Dollar kosten.

Eine erfolgreiche Markteinführung gilt sowohl für Tesla als auch für die Elektromobilität als entscheidend. Tesla versucht deshalb, alle Unwägbarkeiten aus dem Weg zu räumen, die den Erfolg gefährden könnten. Unter anderem hat das Unternehmen den Vertrag mit einem deutschen Zulieferer gekündigt.

Tencent betreibt QQ und Wechat

Tencent ist - neben Alibaba und Baidu - der dritte große Internetkonzern in China. Er betreibt unter anderem den Instant-Messaging-Dienst Tencent QQ und den Chat-Dienst Wechat. Der 1999 gegründete Dienst Tencent QQ hat inzwischen rund 900 Millionen registriere Nutzer und ist einer der größten Messaging-Dienste in Asien. Wechat gilt als der meistgenutzte Chat-Dienst in China.

Neben Internetdiensten befasst sich Tencent auch mit Mobilität: Das Unternehmen hat schon früh in den chinesischen Elektroautohersteller Next EV investiert. Daneben gehören Tencent Anteile an zwei weiteren Elektroautoherstellern, darunter Future Mobility, sowie an den Fahrdiensten Didi Chuxing und Lyft.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Seagate Expansion+ Desktop 4 TB für 88€, Seagate Backup Plus Hub 6 TB für...
  2. 17,49€
  3. 299€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)

Proctrap 30. Mär 2017

Fakt ist es wurde hier ein Umstieg von Luxus-Karosse auf Massenproduktion angestrebt und...

xProcyonx 29. Mär 2017

Die Jobs bleiben doch in Amerika und das Geld kommt doch auch zu denen. Die 1,7...

xProcyonx 29. Mär 2017

Geht mir auch so. Von Riot Games und Supercell habe ich zwar schon mal was entfernt...

PiranhA 29. Mär 2017

Das Problem ist halt, dass die 1-2 Leute ohne WA, dann gerne mal vergessen werden. Nicht...


Folgen Sie uns
       


LG Display CSO light angesehen (Light Building 2018)

Auf der Light + Building 2018 zeigt LG Display Licht, das auch Ton produziert.

LG Display CSO light angesehen (Light Building 2018) Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /