Elektroauto SU7: Xiaomi will Porsche und Tesla Konkurrenz machen

Vom Smartphone zum Elektroauto: Das chinesische Unternehmen Xiaomi hat sein erstes Elektroauto vorgestellt. Es will künftig mit den Topmarken konkurrieren.
SU7 - die Abkürzung steht für Speed Ultra - heißt das Fahrzeug, das der Smartphone-Hersteller aus Peking am 28. Dezember vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) hat. Das Fahrzeug soll in zwei Varianten auf den Markt kommen: Der SU7 hat einen Hinterradantrieb mit einer Leistung von 222 Kilowatt. Das Fahrzeug beschleunigt in 5,28 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Die Reichweite soll bei knapp 670 Kilometern liegen.
Zudem gibt es die Performance-Version SU7 Max mit zwei Motoren und Allradantrieb. Dieser hat eine Leistung von knapp 500 Kilowatt, der das Fahrzeug in 2,78 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und in 10,67 Sekunden von 0 auf 200. Das Fahrzeug schafft in der Spitze 265 km/h.
Xiaomi setzt auf 800-Volt-Technik
Der Akku des SU7 Max hat laut Xiaomi eine Kapazität von 101 Kilowattstunden und soll eine Reichweite von 800 Kilometern ermöglichen - allerdings nach dem chinesischen Fahrzyklus der deutlich weniger streng ist. Xiaomi setzt auf ein 800-Volt-System, das schnelles Laden ermöglicht. So soll in 5 Minuten genug Strom für 220 Kilometer geladen werden.
Die Akkus bezieht Xiaomi nach Informationen der US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) von CATL für das Standardmodell und von BYD für die Performance-Variante.
Gründer und Chef Lei Jun will mit dem SU7 Teslas Model S und dem Porsche Taycan Konkurrenz machen. Immer wieder wurden bei der Präsentation diese beiden als Referenz genannt - das Model S in puncto technischer Ausstattung, der Taycan für die Performance. Auch beim Design dürfte Letzterer Vorbild gewesen sein.
Anfang 2021 wurden die Autopläne von Xiaomi bekannt . Nach dem Willen von Lei soll Xiaomi in den kommenden 15 bis 20 Jahre einer der fünf größten Autohersteller weltweit werden .
Xiaomi will den SU7 im kommenden Jahr auf den Markt bringen.



