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Elektroauto-Studie: Verbrenner benötigen "das Hundertfache an Rohstoffen"

Eine Studie will die ökologischen Vorteile von Elektroautos nachweisen. Das funktioniert aber nur unter einer wichtigen Prämisse.

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Die Studie hält Elektroautos für deutlich umweltfreundlicher als Verbrenner.
Die Studie hält Elektroautos für deutlich umweltfreundlicher als Verbrenner. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der Rohstoffbedarf für Elektroautos lässt sich einer Studie zufolge künftig auf wenige Kilo an Metallen reduzieren. "Das Gewicht von Benzin oder Diesel, das während der durchschnittlichen Lebensdauer eines Fahrzeugs verbrannt wird, ist etwa 300 bis 400 Mal höher als die Gesamtmenge an Batteriezellmetallen, die nicht recycelt werden können", heißt es in dem Papier von Transport and Environment, einer europäischen Dachorganisation alternativer Verkehrsclubs. Die 75-seitige Untersuchung (PDF) basiert allerdings auf der Annahme, dass sowohl bei der Produktion als auch beim Betrieb von Elektroautos erneuerbare Energien eingesetzt werden.

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Über die ökologischen Vorteile von Elektroautos gegenüber Verbrennerfahrzeugen wird seit Jahren gestritten. Hierbei geht es unter anderem darum, ob der CO2-Ausstoß durch die Elektromobilität signifikant gesenkt werden kann und die Gewinnung der erforderlichen Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und Nickel ohne zusätzliche Umweltzerstörung möglich ist. Im August 2020 kam eine Studie zu dem Schluss, dass Elektroautos schon jetzt eine deutlich bessere Klimabilanz als Verbrenner aufwiesen.

Die Untersuchung von Transport and Environment geht davon aus, dass der Rohstoffbedarf für die genannten Metalle in den kommenden Jahren zwar steigt. Jedoch könne dies durch eine zunehmende Recyclingquote kompensiert werden. Von den 160 kg an Metallen, die ein durchschnittlicher Akku benötige, könnten bis auf 30 kg alle Metalle wiederverwendet werden. Verloren gingen dabei 1,8 kg Lithium, 0,4 kg Kobalt und 1,4 kg Nickel. Dem gegenüber stünden 17.000 Liter Benzin oder 13.500 Liter Diesel, die verbrannt würden.

CO2-Bilanz schon deutlich besser

Es ist offensichtlich, dass diese Rechnung nur dann aufgeht, wenn die elektrische Energie für Produktion und Betrieb der Elektroautos nicht aus der Kohleverstromung stammt. Die Studie vergleicht daher nur den Lebenszyklus eines batterieelektrischen Autos auf Basis erneuerbarer Energien mit demjenigen eines Verbrenners. Unter Berücksichtigung aller Faktoren, wozu auch die Energie zur Produktion von Windrädern oder Solaranlagen zählt, braucht ein Elektroauto demnach 58 Prozent weniger Energie als ein Benzinauto beziehungsweise 54 Prozent weniger als ein Diesel. Während sich der Energiebedarf bei einem Elektroauto auf 37 kWh pro 100 km beläuft, sind es bei Verbrennern 87 kWh pro 100 km.

Darüber hinaus geht die Organisation davon aus, dass Verbrenner durchschnittlich dreimal so viel CO2 ausstießen wie Elektroautos. Selbst in Fällen, in denen die Batterie aus China und der Strom aus Polen kommen, wo es viele Kohlekraftwerke gibt, sei die Klimabilanz der Elektroautos noch besser.

Wasserstoff und E-Fuels problematisch

Eher negativ bewertet die Studie den Einsatz von synthetischen Kraftstoffen und Wasserstoffantrieben, wie er beispielsweise für den Güterverkehr propagiert wird. Selbst wenn nur ein kleiner Teil der Transporter mit E-Fuels oder Wasserstoff angetrieben werde, erfordere dies deutlich mehr erneuerbare Energien für die Treibstoffproduktion.

Recht optimistisch schätzt die Studie die Kapazitäten der Akkuproduktion in Europa ein. Demnach kann der Kontinent bereits in diesem Jahr den eigenen Bedarf an Batterien mit einer Gesamtkapazität von 91 bis 92 GWh decken. In den kommenden Jahren könnte es sogar eine deutliche Überproduktion geben, die sich im Jahr 2026 auf 200 GWh summiere. Die Studie geht dabei davon aus, dass die Hälfte der europäischen Batterieproduktion von 2025 an aus Deutschland stammt.

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senf.dazu 04. Mär 2021

Da hast du aber die Rechnung ohne nachwachsende Rohstoffe und Power2X (X kann auch...

smonkey 03. Mär 2021

"Beim Außenhandel mit Strom wurden bis einschließlich Oktober 34,9 TWh zu einem Wert von...

Clown 03. Mär 2021

Für was willst Du Quellen? Dass er Intelligent Design-Anhänger ist, sagt er selber...

SirAstral 03. Mär 2021

Wenn man zwischen den Zeilen liest, dann erkennt man, dass es in er Studie nicht direkt...

mambokurt 03. Mär 2021

Kein Mensch braucht Strom oder Wasser aus der Wand. Was man braucht ist eine Hütte...


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