Abo
  • Services:

Elektroauto: Streetscooter soll zu viel Blei enthalten

Der Elektrotransporter der Deutschen Post ist angeblich mit mehr Blei an Bord unterwegs als vom Gesetzgeber zugelassen. Mit einem Trick kann der Bleiwert überschritten werden: Die Post lässt bei jedem Streetscooter angeblich eine Einzelabnahme machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Streetscooter-Modelle Work und Work L
Streetscooter-Modelle Work und Work L (Bild: Streetscooter)

Blei im Lenkgetriebe: Der Streetscooter der Deutschen Post soll mehr von dem giftigen Schwermetall enthalten als bei Großserienfahrzeugen erlaubt ist. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung lässt die Post jedoch jedes Fahrzeug in Einzelabnahme zu - und dann gelten andere Grenzwerte, die das Fahrzeug auch erfüllt. Streetscooter-Chef Achim Kampker wies die Vorwürfe zurück.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Frankfurt
  2. Autobahndirektion Südbayern, München

Der seit 2014 lieferbare Streetscooter wurde zunächst in zwei Kleinserien mit jeweils 1.000 Fahrzeugen zugelassen. Danach sollte dem Bericht zufolge eine Großserie zugelassen werden, doch das Fahrzeug lag über den Grenzwerten. Um dennoch lieferfähig zu sein, soll sich der Hersteller angeblich bei Zulassungsstellen der Bundesländer sogenannte Einzelabnahmen holen.

Kampker sagte indes, das Unternehmen halte sich strikt an die gesetzlichen Anforderungen und die jeweiligen Grenzwerte, die für die Kleinserie gelten. Die Fahrzeuge seien für Nutzer ungefährlich. Bei den Grenzwerten geht es allerdings gar nicht um eine unmittelbare Gefährdung von Fahrzeuginsassen oder anderen Verkehrsteilnehmern, sondern darum, was mit den Fahrzeugmaterialien passiert, wenn sie einmal verschrottet werden.

Nach Informationen der Bild-Zeitung soll Ende 2018 für eine Großserienzulassung des Streetscooters ein neuer Anlauf beim Kraftfahrzeugbundesamt gestartet werden, dann mit geringeren Bleiwerten. Wie es mit dem Streetscooter weitergeht, ist ohnehin ungewiss. "Mindestens in den nächsten zwei Jahren setzen wir das fort", sagte Vorstandschef Frank Appel im Juni 2018 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auf Dauer wolle die Post jedoch kein Autohersteller sein. Möglich seien ein Börsengang, der Verkauf der Sparte oder Beteiligungen Dritter.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 75,90€ + Versand
  2. 119,90€
  3. 164,90€ + Versand
  4. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

berritorre 08. Aug 2018 / Themenstart

Es ist doch egal, wie du Grossserie definierst. Das Limit liegt bei offensichtlich bei 10...

blackpeeta 08. Aug 2018 / Themenstart

Wenn dieser sagenhafte ISG dann auch 200.000 km hält und ggf. ohne große handwerkliche...

powermummel 07. Aug 2018 / Themenstart

... das die Post ca. 2.000 Fahrzeuge hergestellt hat... Als würden die 1.000.000...

berritorre 06. Aug 2018 / Themenstart

Die Frage ist doch auch, ob die Bleigewichte wirklich aus Blei waren. Wird ja gerne mal...

berritorre 06. Aug 2018 / Themenstart

Also ich würde mich auch beschweren, wenn meine Konkurrenten sich nicht an die Regeln...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  2. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  3. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  2. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren
  3. Autonomes Fahren Ubers Autos sind wieder im Einsatz - aber nicht autonom

    •  /