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Elektroauto: Skoda Epiq kostet knapp 26.000 Euro

Skoda stellt ein City-SUV vor, das nicht teurer als ein vergleichbarer Verbrenner sein soll. Ab Ende September 2026 ist das E-Auto bestellbar.
/ Andreas Donath
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Skoda Epiq (Bild: Škoda)
Skoda Epiq Bild: Škoda

Skoda hat den Epiq vorgestellt(öffnet im neuen Fenster): Das City-SUV basiert auf der neuen MEB+-Plattform mit Frontantrieb. Mit 4,17 m Länge und 2,60 m Radstand bleibt der Epiq kompakt. Zum Start gibt es drei Antriebsvarianten, alle mit Frontantrieb.

Der Epiq 35 verfügt über eine maximale Leistung von 85 kW (115 PS) und ebenso über einen kleineren Akku als der Epiq 40, der eine maximale Leistung von 99 kW (135 PS) bietet. Beide Varianten sollen mit einer Akkuladung bis zu 310 Kilometer erreichen und kommen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.

Das Topmodell Epiq 55 ist mit einem größeren Akku ausgestattet und kommt auf eine Leistung von 155 kW (211 PS). Seine Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h begrenzt. Diese Variante bietet eine Reichweite von bis zu 440 Kilometern,

Per Gleichstrom laden die Autos je nach Variante bis zu 50, 90 und 133 kW. Die Ladezeit für den Epiq 35 mit 50 kW nennt Skoda noch nicht. Der Epiq 40 lädt den LFP-Akku in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent, der Epiq 55 schafft das in 24 Minuten.

Der Kofferraum fasst 475 Liter, unter der Fronthaube gibt es zusätzlich 25 Liter Stauraum. Das Basismodell darf bis zu 500 kg anhängen, die Version mit großer Batterie sogar 1.200 kg. Hinten verbaut Skoda Scheibenbremsen statt der bei MEB-Modellen bislang üblichen Trommeln.

Die Basisvariante heißt Epiq Essence 35. Laut Hersteller kostet das E‑Auto in mehreren Märkten genauso viel wie der Verbrenner Kamiq. Technisch hebt sich der Epiq mit bidirektionalem Laden und vollständiger Einpedalsteuerung von anderen Kleinwagen ab.

Volumenmarkt unter Druck

Das kompakte Elektrosegment ist eines der umkämpftesten Felder der europäischen Automobilindustrie. Renault, Stellantis und chinesische Anbieter werben um Käufer, die bislang vor den hohen Preisen für E-Autos zurückschreckten. Skoda versucht mit dem Epiq, diese Lücke zu schließen. Ob 25.900 Euro dafür reichen, bleibt offen, zumal die Reichweite noch nicht kommuniziert wurde. Bestellstart ist Ende September 2026.


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