Elektroauto: Siri parkt Tesla Model S per Sprachbefehl aus

Ein Entwickler hat es mit Hilfe von Apples Smarthome-Schnittstelle Homekit, der Sprachsteuerung Siri und einer Apple Watch geschafft, einen Tesla Model S ein- und auszuparken. Der Code dafür steht kostenlos zur Verfügung.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model S 2016
Tesla Model S 2016 (Bild: Tesla Motors)

Entwickler Sam Gabbay hat eine App entwickelt, mit der das Elektroauto Tesla Model S per Sprachsteuerung Siri gesteuert werden kann. Mit Hilfe der Apple Watch, einiger selbst entwickelter Apps und Apples Heimsteuerung Homekit wird so die autonome Parkfunktion angesprochen. Der Tesla Model S beherrscht seit einem Software-Update die Funktion, ohne den Fahrer in Parklücken hinein- und wieder herauszufahren.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler Integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) (m/w/d)
    Atruvia AG, Karlsruhe, München, Münster
  2. Projektleiter (m/w/d) MS Dynamics 365 Business Central
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
Detailsuche

Derzeit wird von Entwickler Gabbay allerdings noch keine fertige App zum Herunterladen auf das iPhone beziehungsweise die Apple Watch angeboten. Stattdessen bietet er über Github den Code und eine Anleitung an. Der Programmcode muss von denjenigen, die das Experiment nachvollziehen wollen, erst mit der Mac-Anwendung Xcode kompiliert werden. Außerdem müssen nach den Instruktionen weitere Apps installiert und konfiguriert werden, um Kontakt mit dem Elektrofahrzeug aufnehmen zu können.

Mit der neuen Version 7.1 des Betriebssystems hat Tesla die automatische Einparkfunktion des Autos erweitert. Nutzer können jetzt in einigen Fällen neben dem Auto stehen, etwa während dieses in eine enge Garage einparkt. Außerdem testet das Unternehmen mit dieser Version ein Beta-Feature mit dem Namen Summon.

Mit der Summon-Funktion kann ein Model S selbstständig ein- oder ausparken, wenn der Besitzer danebensteht. Die Reichweite beträgt zwölf Meter, das System kann über den Schlüssel des Teslas aktiviert werden.

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    09./10.06.2022, virtuell
  2. Microsoft 365 Security: virtueller Drei-Tage-Workshop
    29.06.-01.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Basismodell Tesla Model S 70 mit Hinterradantrieb kostet 82.700 Euro. Das Model S 70D soll nach NEFZ-Fahrzyklus eine Reichweite von 470 Kilometern haben. Es beschleunigt in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 225 km/h angegeben.

Für das Model S 90D werden nun 102.100 Euro verlangt, das Topmodell P90D soll ab 124.300 Euro zu bekommen sein. Die 90D-Variante mit einer Reichweite von 557 Kilometern soll in 4,4 Sekunden auf 100 km/h kommen und wird bei 250 km/h abgeregelt. Der P90D ist in 3,3 Sekunden auf Tempo 100 und weist eine Reichweite von bis zu 509 km auf. Lieferbeginn für alle neuen Tesla S ist Ende Juni 2016.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Kleba 10. Mai 2016

Das kommt doch immer drauf an. Der Bau einer ordentlichen Garage kostet nun auch etwas...

Mephir 10. Mai 2016

Lasst mich raten, in einem halben Jahr heißt's dann: "Siri klaut Tesla Model S per...

warten_auf_godot 10. Mai 2016

sprach David Hasselhoff 1982 in seine Uhr http://lovelace-media.imgix.net/uploads/114...

jsm 10. Mai 2016

Müsste heißen: Siri startet die automatische Parkfunktion vom Tesla, nachdem jemand extra...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Superbooth
Technikparadies für Musiknerds

Von klassischen E-Pianos bis zu Musikstudios in DIN-A5: Bei der Synthesizer-Messe Superbooth haben Hersteller zum Ausprobieren eingeladen.
Ein Bericht von Daniel Ziegener

Superbooth: Technikparadies für Musiknerds
Artikel
  1. Forschung: Blaualge versorgt Computer sechs Monate mit Strom
    Forschung
    Blaualge versorgt Computer sechs Monate mit Strom

    Ein Forschungsteam hat einen Mikroprozessor sechs Monate ununterbrochen mit Strom versorgt. Die Algen lieferten sogar bei Dunkelheit.

  2. Altris: Kathodenmaterial für Natrium-Ionen-Akkus kommt aus Schweden
    Altris
    Kathodenmaterial für Natrium-Ionen-Akkus kommt aus Schweden

    Eine europäische Firma will vom Lithium wegkommen. Bis 2023 soll eine Pilotfabrik für Akku-Kathoden mit einer Kapazität von bis zu 1 GWh pro Jahr entstehen.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  3. Renault: Moskwitsch könnte elektrisch wiederkommen
    Renault
    Moskwitsch könnte elektrisch wiederkommen

    Renault verkauft seine Anteile am Russlandgeschäft an die Stadt Moskau. Die hat schon genaue Pläne, welche Fahrzeuge vom Band rollen sollen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 46% Rabatt auf Mäuse & Tastaturen • Grafikkarten günstig wie nie (u. a. RTX 3080Ti 12GB 1.285€) • Samsung SSD 1TB (PS5-komp.) + Heatsink günstig wie nie: 143,99€ • Microsoft Surface günstig wie nie • Jubiläumsangebote bei MediaMarkt • Bosch Prof. bis zu 53% günstiger[Werbung]
    •  /