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Elektroauto: Serienproduktion in neuem Batteriewerk von BMW gestartet

Im Batteriewerk Irlberg-Straßkirchen wird zunächst die Batterie für den neuen BMW i3 gefertigt.
/ Tobias Költzsch und dpa
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Söder schaut: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mit BMW-Vorstandsmitglied Raymond Wittmann im Batteriewerk (Bild: Johannes Simon/Getty Images)
Söder schaut: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mit BMW-Vorstandsmitglied Raymond Wittmann im Batteriewerk Bild: Johannes Simon/Getty Images

BMW hat in seinem neuen Batteriewerk in Niederbayern die Serienproduktion gestartet. Von dort sollen die deutschen Werke des Konzerns mit Batterien der aktuellen sechsten Generation versorgt werden. Zunächst geht es dabei um den i3, der in München gebaut wird. Weil die Nachfrage nach dem Auto hoch ist, soll auch der Hochlauf im Batteriewerk Irlbach-Straßkirchen(öffnet im neuen Fenster) schneller als ursprünglich hochgefahren werden.

Das Werk, in das BMW rund eine Milliarde Euro gesteckt hat, wurde – vom Baubeginn bis zum Start der Vorserienproduktion im März 2026 – in weniger als zwei Jahren errichtet. Vorangegangen war ein von Kritikern angestoßener Bürgerentscheid, der aber klar zugunsten des Werks ausgegangen war, das in der Region viele Arbeitsplätze sichert.

Derzeit sind im Werk etwa 1.000 Menschen tätig, diese Zahl soll auf 1.600 steigen. Viele neue Arbeitsplätze sind im Werk allerdings nicht entstanden. Die meisten Mitarbeiter kommen aus anderen Werken in der Nähe – viele waren dort bereits in der Fertigung der fünften Batteriegeneration tätig. Im Vollbetrieb soll das Werk mehrere Hundert Batterien am Tag fertigen. Dazu sind auch rund 500 Roboter im Einsatz.

Höhere Kapazitäten und geringere Ladezeiten

Die Batterien der sechsten Generation sind laut BMW ein Technologiesprung im Vergleich zu ihren Vorgängern. So springt die Kapazität von 75 auf 108 Kilowattstunden. Zudem haben sie deutlich kürzere Ladezeiten.

Zum Start kam auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der die Produktion zusammen mit BMW-Produktionsvorstand Raymond Wittmann symbolisch startete. Söder sprach von einem "Freudentag für Niederbayern, Bayern und ganz Deutschland". Die "Mega-Investition von BMW" sei ein starkes Bekenntnis zum Standort – "und der i3 ist eine große Chance im internationalen Wettbewerbk".

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