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Elektroauto: Schweißprobleme beim Tesla Model 3 möglich

Das Model 3 von Tesla wird nicht in der geplanten Geschwindigkeit gefertigt. Nach Meinung von Experten könnte das an der Karosserie liegen, die größtenteils aus Stahl statt wie beim Model S aus Alu besteht.

Artikel veröffentlicht am ,
Schweißarbeiten an der Tesla-3-Karosserie
Schweißarbeiten an der Tesla-3-Karosserie (Bild: Instagram/Screenshot: Golem.de)

Beim Tesla Model S und dem Model X sind nach Expertenmeinung weniger Schweißarbeiten erforderlich als beim Model 3. Grund sind die unterschiedlichen Metalle, aus denen die Fahrzeuge gebaut werden. Während Tesla bei den bisherigen Fahrzeugen größtenteils auf Aluminium setzte, besteht das Model 3 - wohl auch aus Kostengründen - weitgehend aus Stahl.

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Einem früheren Bericht des Wall Street Journals zufolge scheint die Produktionsstraße des Herstellers nicht in Gang zu kommen. Damals hieß es, dass Mitarbeiter die Autos in einem separaten Bereich der Fabrik zusammenbauten. Tesla-Chef Elon Musk veröffentlichte daraufhin auf Instagram ein Video, welches das automatische Fließband zeigt, mit dem aber nur mit einem Zehntel der geplanten Geschwindigkeit geschweißt wird. Das machte Experten hellhörig, wie Autonews berichtet.

The Model 3 body line slowed down to 1/10th speed

Ein Beitrag geteilt von Elon Musk (@elonmusk) am

Ron Harbour vom Beratungsunternehmen Oliver Wyman sagte demnach, Tesla habe bisher nicht viel Erfahrung mit Punktschweißen. In Musks Video fliegen bei der Tätigkeit der Schweißroboter Funken. "Widerstandsschweißen sollte ein wenig rauchen, aber wenn man sieht, dass so etwas rauskommt, nennt man das Schmelzaustrieb", kommentierte Michael Tracy von der Agile Group in Howell in Michigan. "Es ist symptomatisch, dass Schweißpunkte zu heiß werden, weil sie schlecht geplant sind, oder in diesem Fall, weil das Metall nicht ganz zusammengezogen wird."

Tesla erklärte, dass es zwar dauern werde, bis die Produktion in voller Geschwindigkeit arbeite, doch grundlegende Probleme gebe es nicht. Dem Experten Tracy zufolge fürchtet Tesla indes, dass die Schweißnähte sonst nicht gut seien. Für Akzeptanztests müsse die Anlage auf voller Geschwindigkeit laufen. Derartige Probleme werden normalerweise schon lange vor der geplanten Inbetriebnahme der Montagelinie angegangen - laut Harbour ungefähr vier bis sechs Monate vor Produktionsstart. Das werfe die Frage auf, wieviel Fachwissen vorhanden sei.



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matzems 18. Okt 2017

Da wurde mal wieder der Mund sehr voll genommen, ist doch normal im Geschäft. Wer macht...

Ovaron 18. Okt 2017

Glaub ich Dir sofort. Das ebenfalls. Das aber nicht. Dürfte weder vom Vector noch von...

matzems 18. Okt 2017

Hmm Schweißnähte reißen sich heute noch. Schweißen ist bleibt eine Kunst. Und die...

David64Bit 17. Okt 2017

Der Q7 hat weder Sperren noch sonst etwas, Verschränkung ist ein Fremdwort und allgemein...

thinksimple 17. Okt 2017

Ich denke kaum das SpaceX seine Raketenteile selber mit Robotern zusammenschweißt. Das...


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