Elektroauto: Renault schafft die Akkumiete ab

Mietakkus sollten Kunden beim Kauf eines Elektroautos beruhigen. Aber die Stromspeicher sind robuster, als Renault selbst gedacht hat.

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Elektroauto Renault Zoe: über 5.000 Zoes im Oktober zugelasen
Elektroauto Renault Zoe: über 5.000 Zoes im Oktober zugelasen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Kaufen statt mieten: Der französische Autohersteller Renault setzte bei seinen Elektroautos bisher eher darauf, den Akku zu vermieten als ihn mit dem Fahrzeug zu verkaufen. Das Modell ist beendet, den Zoe und den Kangoo Z.E. gibt es nur noch inklusive Akku zu kaufen.

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Renault war der einzige Elektroautohersteller, der seine Fahrzeuge mit einem Mietakku angeboten hat. Ziel war es, Käufern die anfangs vorhandene Sorge zu nehmen, dass der Akku nicht lange hält. Da er nur gemietet war, hätte er im Schadensfall ausgetauscht werden können. Allerdings bedeutete die Akkumiete für Renault einigen Aufwand bei der Abwicklung mit den Verträgen und der Abrechnung.

Mietakkus sind nicht mehr so wichtig

Inzwischen ist das nicht mehr relevant: "Wir merken, dass die ursprüngliche Intention, die wir mit dem Mietmodell verfolgt haben, nicht mehr so wichtig für den Kunden ist", sagte Uwe Hochgeschurtz, Chef von Renault Deutschland, dem auf Elektromobilität spezialisierten Onlinenachrichtenangebot Edison. "Diese Flexibilität war auch sicher ein Teil unseres Erfolgs. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Batterien lange haltbar und leistungsfähig sind - länger, als wir am Anfang selbst gedacht haben."

Weiterer Vorteil des Mietakkus war, dass das Fahrzeug im Kauf günstiger war: So kostete der Zoe inklusive Akku 30.000 Euro vor Abzug der Prämie. Wurde der Akku gemietet, war das Auto für 22.000 Euro zu haben. Damit ist aber Schluss: Seit dem 14. November dürfen Händler die Akkumiete nicht mehr anbieten, teilte Renault dem auf Elektromobilität spezialisierten Onlinenachrichtenangebot Electrive. Ausnahme seien bereits laufende Verkaufsgespräche. Hier räume Renault den Händlern eine Frist bis zum 21. November ein.

Ausgenommen ist das Leichtelektromobil Twizy, das Renault auch weiterhin mit Mietakku anbieten wird. Bei neueren Modelle wie dem Twingo Electric gab es die Option der Akkumiete nicht.

  • Der Kleinwagen Renault Zoe ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ist eines der am meisten verkauften Elektroautos. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto ist seit 2013 auf dem Markt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Renault hat das Auto noch einmal überarbeitet. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es gibt zwei Antriebs- und Akkugrößen sowie Variationen in der Ausstattung. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wir sind das Modell Z.E. 50 Intens R135 gefahren. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick ins Innere (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Für zwei Personen ist genug Platz. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf dem Rücksitz ist es aber etwas eng für den Kopf und die Beine. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Bedienkonzept hat uns gefallen: Einige Funktionen werden über den 10-Zoll-Touchscreen gesteuert, ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... für andere gibt es Knöpfe. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Schalthebel. Das Auto bietet zwei Rekuperationsstufen: normal (D) und stark (B). (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Eine Rückfahrkamera ist praktisch. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Navigationssystem zeigt unter anderem an, wie weit das Auto noch mit dem aktuellen Ladestand kommt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es zeigt auch die Ladesäulen in der Nähe an. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wo entsprechende Daten vorhanden sind, gibt es eine 3D-Darstellung. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Handschuhfach fanden wir etwas klein. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im Kofferraum ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • .. ist Platz für reichlich Gepäck. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kabel liegen darunter, ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... weshalb wir vor dem ersten Laden ausräumen mussten. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto hat zwei Anschlüsse: Typ 2... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und CCS. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Ladestation in Eckernförde ist beliebt - Laden ist dort kostenlos. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Fahrzeug hat gut 52 kWh nutzbare Akkukapazität. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Manche Meldungen haben uns gewundert. Sie sind wohl für Umsteiger von Verbrennern gedacht. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Ausflug mit dem Auto an die Küste hat uns gefallen. (Bild: Petra Vogt)
Der Kleinwagen Renault Zoe ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die aktuelle Version des Renault Zoe ist seit Ende 2019 auf dem Markt und aktuell das meistgekaufte Elektroauto. Im Oktober wurden über 5.000 Fahrzeuge dieses Typs zugelassen.

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KrasserDude 18. Nov 2020

Ich will mir eine gebrauchte Zoe kaufen. Jetzt frage ich mich, kann ich bei einem älteren...

Cavaron 18. Nov 2020

Das hängt von der benötigten Reichweite ab. Um 6000 Euro bekommt man schon einen...

WonderGoal 17. Nov 2020

Die Akkus sind robuster, wenn die technische Umgebung in Form der Kühlung im Fahrzeug...

WonderGoal 17. Nov 2020

Beim Tiwzy den Akku kaufen zu wollen, ist eine sehr dumme Idee. Dieser Akku wird rein...

mke2fs 17. Nov 2020

Zu meinem Hintergrund: - "wir" (meine Frau und ich) fahren seit über einem Jahr eine...


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