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Elektroauto: Polestar startet die Serienfertigung des Polestar 4

In China soll das neue Elektroauto der Schweden noch in diesem Jahr ausgeliefert werden. Anderswo wird es Anfang 2024 verfügbar sein.
/ Werner Pluta
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Der erste Polestar 4: Zur Sensorik gehört ein Lidar. (Bild: Polestar)
Der erste Polestar 4: Zur Sensorik gehört ein Lidar. Bild: Polestar

Polestars Neuer kommt: In China ist die Serienfertigung des Polestar 4 angelaufen. Die Elektromarke von Volvo will die ersten Fahrzeuge in Kürze ausliefern.

Der Polestar 4(öffnet im neuen Fenster) ist ein SUV Coupé, also ein Sport Utility Vehicle mit Fließheck. Es basiert auf der Sustainable Experience Architecture (SEA) für die obere Mittelklasse der Konzernmutter Geely. Polestar stellte das Modell im April dieses Jahres auf der Automesse in Schanghai vor.

Das Fahrzeug wird sowohl mit einem Hinterradantrieb als auch mit einem Allradantrieb angeboten. Die Version mit dem Hinterradantrieb hat einen 200 Kilowatt (kW) starken Motor mit einem Drehmoment von 343 Newtonmeter (Nm). Der Allradantrieb leistet 400 kW und hat ein Drehmoment von 686 Nm.

Das Auto soll bis zu 600 Kilometer schaffen

Die Long-Range-Variante des Polestar 4 hat einen Akku mit einer Kapazität von 102 Kilowattstunden (kWh). Mit einer Akkuladung soll die Single-Motor-Version 600 Kilometer weit kommen, die Dual-Motor-Variante 560 Kilometer – die Angaben basieren auf der Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP).

Geladen wird mit maximal 200 kW Gleichstrom und 22 kW Wechselstrom. Dabei verfügt das Fahrzeug auch über bidirektionales Laden, kann also seinerseits als Stromspeicher genutzt werden.

Der Polestar stattet das Modell mit der Chauffeur-Plattform des israelischen Unternehmens Mobileye aus. Diese beinhaltet neben Kameras und Ultraschallsensoren auch ein Lidar des US-Herstellers Luminar Technologies. Der Polestar 4 ist laut Hersteller(öffnet im neuen Fenster) das erste Serienfahrzeug, das mit diesem System ausgestattet wird.

Eine Besonderheit des Polestar 4 ist, dass das Fahrzeug keine reale Heckscheibe hat. Kameras sowie eine virtuelle Heckscheibe und ein digitaler Rückspiegel bieten einen Blick nach hinten.

Gebaut wird der Polestar 4 als erstes Modell der schwedischen Marke in der Geely-Fabrik in Hangzhou Bay an der Ostküste Chinas. Die Fabrik wird mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben, den unter anderem Photovoltaikmodule auf dem Fabrikdach erzeugen.

Die ersten Fahrzeuge will Polestar noch in diesem Jahr in China ausliefern. Außerhalb Chinas ist die Markteinführung des Polestar 4 für Anfang 2024 geplant.


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