Elektroauto: Nikola Motor Company baut E-Nutzfahrzeuge

Tesla Motors ist erfolgreich. Davon lässt sich doch bestimmt profitieren. Ein neuer Elektroautohersteller nennt sich deshalb: Nikola Motor Company(öffnet im neuen Fenster) (NMC). Das Unternehmen aus Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah hat gerade seine ersten beiden Modelle vorgestellt.






Nach eigenen Angaben(öffnet im neuen Fenster) wurde das Unternehmen "in aller Stille" schon "vor Jahren gegründet, um Elektroautos, Energiespeichersysteme und Komponenten für elektrische Antriebsstränge zu entwickeln und zu bauen" - also letztlich das Gleiche wie Tesla Motors. Allerdings hat sich Nikola auf einen anderen Fahrzeugtypus spezialisiert: Das Unternehmen hat zwei Nutzfahrzeuge vorgestellt.
Nikola Zero ist ein UTV
Nikola Zero(öffnet im neuen Fenster) ist ein Utility Task Vehicle(öffnet im neuen Fenster) (UTV), ein offenes Geländefahrzeug mit Überrollbügel, Vierradantrieb und großen Rädern mit Einzelradaufhängung. Der Antrieb hat eine Leistung von 520 PS. Mit einer Akkuladung soll das Auto 160 bis 240 Kilometer weit kommen.
Nikola One(öffnet im neuen Fenster) ist ein Sattelschlepper mit Sechsrad-Hybridantrieb. Der hat eine Leistung von 2.000 PS und soll rund 36 Tonnen ziehen können. Die Reichweite gibt Nikola mit über 1.900 Kilometer an. Der Akku wird nicht an einer Ladesäule geladen: Der Sattelschlepper hat eine Verbrennungsmaschine an Bord, die das erledigt. Diese kann mit Benzin, Diesel oder mit Erdgas betrieben werden.
Die Nikolas können reserviert werden
Das UTV soll 42.000 US-Dollar kosten, die Zugmaschine 375.000 US-Dollar. Beide Fahrzeuge können bereits vorbestellt werden. Wann Nikola Zero und One auf den Markt bringen will, darüber macht das Unternehmen keine Angaben. Möglicherweise aber nicht so bald: Die Bilder, die Nikola auf der Website veröffentlicht hat, sehen eher nach Computergrafik denn nach einem Foto eines Prototyps aus. Auf einem auf Twitter veröffentlichten Foto(öffnet im neuen Fenster) sind laut Nikola die ersten Akkupacks für den Nikola One zu sehen.
Über seinen nicht gerade reich gefüllten Twitter-Account(öffnet im neuen Fenster) - gerade mal drei Tweets - hat Nikola bereits zwei Mal versucht, Tesla-Motors-Chef Elon Musk direkt anzusprechen. Der hat es aber bislang vorgezogen, nicht zu antworten.



