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Elektroauto: Nikola gibt Falschaussagen zu

Einige Vorwürfe des US-Investmentunternehmens Hindenburg Research stimmten, wie Nikola einräumt. Aber unter neuer Führung scheint es beim Elektrofahrzeughersteller voranzugehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektrosattelschlepper Nikola Tre: Testproduktion beginnt im Juni.
Elektrosattelschlepper Nikola Tre: Testproduktion beginnt im Juni. (Bild: Nikola)

Er fuhr nicht: Der US-Elektrofahrzeughersteller Nikola hat zugegeben, dass Gründer und Ex-Chef Trevor Milton falsche Aussagen über das Unternehmen und seine Produkte gemacht hat, unter anderem über die Funktionsfähigkeit seiner Brennstoffzellenfahrzeuge.

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In einem Dokument, das bei der US-Börsenaufsicht, der United States Securities and Exchange Commission (SEC), eingereicht wurde, hat Nikola neun unzutreffende Aussagen zugegeben. Dazu gehörten Miltons Behauptungen, das Unternehmen könne mit eigenen Anlagen über 1.000 kg Wasserstoff für weniger als 3 US-Dollar pro Kilogramm erzeugen oder dass alle wichtigen Komponenten vom Unternehmen selbst hergestellt würden.

Der Truck fuhr nicht

Nikola hatte 2016 einen Brennstoffzellen-Sattelschlepper vorgestellt, der funktionsfähig gewesen sein soll. Das war demnach auch unzutreffend.

Im September vergangenen Jahres hatte das US-Investmentunternehmen Hindenburg Research in einer Studie Nikola des Betrugs bezichtigt. Daraufhin hatte die SEC Ermittlungen gegen den Elektrofahrzeughersteller eingeleitet.

Das Unternehmen seinerseits beauftragte eine Anwaltskanzlei damit, die Vorwürfe von Hindenburg Research zu untersuchen. Nikola verdächtigte das Investmentunternehmen der Kursmanipulation. Die Ergebnisse sind nicht öffentlich bekannt. Aber in dem an die SEC adressierten Dokument hat der Elektrofahrzeughersteller zugegeben, dass Äußerungen zu dem Zeitpunkt, als sie gemacht wurden, "ganz oder teilweise unzutreffend" gewesen seien.

Milton gab seinen Posten bei Nikola auf. Das Unternehmen verlor zudem einen wichtigen Partner: General Motors (GM) wollte einen Anteil von elf Prozent an Nikola übernehmen und unter anderem Brennstoffzellen für die Sattelschlepper liefern. Im November gab Nikola bekannt, dass es dazu nicht komme.

Unter einer neuen Führung scheint es besser zu werden: Laut dem Bericht über das letzte Quartal 2020 wurden fünf Prototypen des batterieelektrischen Nikola Tre fertiggestellt. Im Juni soll die Testproduktion des Fahrzeugs in Deutschland aufgenommen werden.

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Ach 02. Apr 2021 / Themenstart

Man sieht es doch selbst heute noch, wie zögerlich quasi alle Hersteller nach wie vor...

Trockenobst 01. Mär 2021 / Themenstart

Für mich ist Nikola ein halber Wirecard Fall. Unfähige Leute ohne Markthintergrund hypen...

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