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Elektroauto mit variabler Breite: Triggo macht sich im dichten Verkehr dünn

Das Elektroauto Triggo kann seine Spurbreite verändern, um durch Engstellen zu kommen und platzsparend zu parken.
/ Andreas Donath
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Triggo-Leichtfahrzeug (Bild: Triggo)
Triggo-Leichtfahrzeug Bild: Triggo

Triggo ist ein vierrädriges Elektrofahrzeug, in das zwei Personen hintereinander passen. Das Leichtfahrzeug(öffnet im neuen Fenster) erinnert stark an den Twizzy von Renault, beherrscht jedoch ein Kunststück, um durch enge Straßen fahren zu können. Der Triggo kann seine Spurbreite variabel anpassen – von 148 auf 86 cm. Die Fahrzeuglänge liegt bei 260 cm. Damit das Fahrzeug nicht umkippt, wurde eine automatische Neigetechnik für die Kabine entwickelt.

Die beiden Elektromotoren kommen auf insgesamt 15 kW. Die Akkus sind entnehmbar. Statt Lenkrad wird eine Lenkstange eingebaut.

Das Leichtfahrzeug wurde für die L7E-Fahrzeugklasse entwickelt, ist damit ohne Akkus unter 400 kg schwer und soll zunächst im Car-Sharing-Betrieb angeboten werden. Die Reichweite ist mit 100 km auch nicht viel besser als die eines E-Rollers mit dem großen Vorteil für die Passagiere, dass sie auch bei ungünstiger Witterung im trockenen Sitzen.

Das Fahrzeug erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h und fährt dabei auf größter Breite. Bei langsamer Fahrt bis 25 km/h kann es bis auf 86 cm Spurbreite verkürzt werden und zum Beispiel in Staus vorankommen wie ein Motorrad. Nebeneinander gestellt sollen fünf Triggos mit minimaler Spurbreite auf einen herkömmlichen Parkplatz passen. Im schmalen Modus soll der Wendekreis nur 3,5 Meter betragen.

Einen Preis für den Triggo nannte der polnische Hersteller bisher nicht.


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