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Viele Assistenzsysteme sind abgeschaltet

Einschalten muss ich den ES 8 nicht. Lediglich den Gangwahlhebel in Richtung D schieben und es kann losgehen. Das Display hinter dem Lenkrad zeigt 320 km Reichweite. Der Akku ist nicht vollständig geladen. Der flüssigkeitsgekühlte Energiespeicher hat eine Kapazität von 70 kWh, von denen ich 63 nutzen kann. Die NEFZ-Reichweite liegt bei 355 km.

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Über die A8 verlasse ich München, ich will über die Alpen nach Italien. Es fühlt sich wie ein Blindflug an. Das Navi kann ich nicht nutzen, da das Kartenmaterial von Baidu Bayern nicht kennt. Auf dem 10,4 Zoll großen Touchscreen über der Mittelkonsole sind alle Menüpunkte auf Chinesisch. Da Nio den Wagen eventuell erst in ein bis zwei Jahren in Europa verkauft, gibt es nur Mandarin als Sprachversion. Ich erkenne also lediglich Zahlen wie Tempo, Rekuperationsleistung und Reichweite.

Die Assistenzsysteme sind aus rechtlichen Gründen bis auf den Tempomaten und den Toter-Winkel-Warner deaktiviert. Dabei hat der ES 8 vier Kameras, fünf Radar- und zwölf Ultraschallsensoren. Er kann Abstand und die Spur halten, doch nun bin ich als Fahrer gefragt.

Die Suche nach Radiosendern ist mühsam. Fast so mühsam wie das Verbinden meines Smartphones per Bluetooth. Doch das schaffe ich. Nun erklingen Lieder meiner Spotify-Playlist aus dem Sieben-Lautsprecher-System.

  • Der Nio ES8 bei der Testfahrt durch die Alpen  (Bild: Dirk Kunde)
  • Das Auto ist wie so viele Elektroautos...  (Bild: Dirk Kunde)
  • ... ein SUV (Bild: Dirk Kunde)
  • Das Auto hat ein Panoramadach. (Bild: Dirk Kunde)
  • Lenkrad und Sitze sind mit Leder bezogen, was hochwertig wirkt. (Bild: Dirk Kunde)
  • Im Fahrzeug ist Platz für sieben Insassen. (Bild: Dirk Kunde)
  • Die hinteren Sitze sind jedoch nur etwas für Kinder. (Bild: Dirk Kunde)
  • Ohne dritte Sitzreihe ist der Kofferraum geräumiger. (Bild: Dirk Kunde)
  • Einige Details haben uns gefallen, wie die die drahtlose Ladeeinrichtung für das Smartphone, ... (Bild: Dirk Kunde)
  • ... der Liegesitz für den Beifahrer ... (Bild: Dirk Kunde)
  • ... oder die Ablage unter der Mittelkonsole. (Bild: Dirk Kunde)
  • Weniger praktisch fanden wir das Menü: Es ist in Chinesisch. (Bild: Dirk Kunde)
  • Dafür steckte uns Nomi mit ihrer guten Laune an. (Bild: Dirk Kunde)
  • Das Laden war nicht immer ganz einfach. (Bild: Dirk Kunde)
  • Aber in Kombination mit einem Bad im Kalterer See dann auch nicht so schlimm. (Bild: Dirk Kunde)
  • Der Verbrauch lag bei von rund 26 kWh pro 100 km. (Bild: Dirk Kunde)
Weniger praktisch fanden wir das Menü: Es ist in Chinesisch. (Bild: Dirk Kunde)

Am Horizont taucht der Chiemsee auf. Ich aktiviere die einzige Funktion, die ich mir bei der Einweisung merken konnte, und lasse mich vom Sitz massieren. Im Sport-Modus zeigt das schwere SUV eine enorme Agilität. Jeder Überholvorgang ist eine Freude. Die aktive Luftfederung sorgt für ein sanftes Dahingleiten, selbst bei der Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.

Ich wechsle auf die Autobahn Richtung Österreich und überlege, wo ich das "Pickerl" für die Maut kaufe. In Österreich gilt auf einigen Abschnitten aus Luftschutzgründen Tempo 100. Nur Elektroautos dürfen 130 km/h fahren. Das gilt allerdings nur für die heimischen, grünen Kennzeichen. Da bin ich mit meinem weißen Nummernschild raus. Ich setze den Tempomaten auf 102 km/h, was mir das Head-up-Display auf der Fahrbahn schwebend anzeigt.

Mein erster Ladestopp ist in Innsbruck.

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 Elektroauto: Mit dem chinesischen Nio über die AlpenGeduldsspiel: Laden an der Schukodose 
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mawa 04. Sep 2019

Doch, weil Schuko mit 230V bei max 16A nur ca. 3600W bereitstellt.

melaw 04. Sep 2019

Artikel garnicht gelesen, gell?

melaw 04. Sep 2019

Also in Österreich dürfen Elektroautos schneller fahren, aber nur heimische. Ist das...

ulink 02. Sep 2019

Na sicher, bei Leistung, bei Reichweite, beim Ladenetz, beim Verbrauch usw. Such Dir was...

JackIsBack 01. Sep 2019

Und wenn man nix mehr zu essen hat gibts Pferde Lassagne. :-D


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