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Elektroauto: Mercedes gibt Details zur Elektrostrategie bekannt

2019 soll es losgehen: Im kommenden Jahr wird Mercedes mit der Serienfertigung der ersten Modelle der Elektroserie EQ auf drei Kontinenten beginnen. Der Konzern stellt elf Milliarden Euro für die Produktion der Elektroautos und der Akkus dafür bereit.

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Concept EQA von Mercedes auf der IAA 2017: Akkufabrik in Kamenz wird 2018 fertig.
Concept EQA von Mercedes auf der IAA 2017: Akkufabrik in Kamenz wird 2018 fertig. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Mercedes Benz will die Zukunft elektrifizieren: Der Stuttgarter Automobilkonzern hat Einzelheiten zu seiner Elektrostrategie bekanntgegeben.

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Zum Auftakt der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt im vergangenen September hatte Daimler-Chef Dieter Zetsche angekündigt, dass bis 2022 alle Mercedes-Modelle mindestens in einer elektrifizierten Variante erhältlich sein werden. Zehn Milliarden Euro will Daimler in die Elektrifizierung stecken.

Daimler plant Elektroautos in allen Segmenten

Über 50 elektrifizierte Fahrzeuge will Daimler auf den Markt bringen, in allen Segmenten: vom Smart bis zum großen SUV. Der Großteil davon werden Hybridfahrzeuge sein, "mehr als zehn Modelle" werden "reine Elektro-Pkw sein", kündigt Daimler an.

"Unsere Elektrofahrzeuge bauen wir an sechs Standorten auf drei Kontinenten", sagt Mercedes-Vorstandsmitglied Markus Schäfer. Die vierte Generation des Elektro-Smart werde seit 2017 in Hambach in Frankreich gebaut.

Das Elektro-SUV wird 2019 in Bremen gebaut

Der Produktionsstart für die Marke EQ ist für 2019 geplant. Die Elektroautos dieser Marke werden an fünf Standorten gebaut: in Bremen, Rastatt und Sindelfingen, in Peking sowie in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama. Zu der Marke gehören das SUV Generation EQ, die Kompaktklasse EQA sowie Modelle der Ober- und Luxusklasse.

Daimler werde aber nicht nur Autos, sondern auch die Akkus selbst bauen. Diese seien "eine Schlüsselkomponente und das Herz des E-Autos", sagte Schäfer. An fünf Standorten sollen die Stromspeicher produziert werden. Die zweite Fabrik in Kamenz in Sachsen werde wie geplant im Laufe des Jahres fertig. Dort wird seit Oktober 2016 gebaut. Für die Akkufertigung sind Investitionen von einer Milliarde Euro geplant.



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