Elektroauto: Mehrere Akkubrände beim Jaguar I-Pace

In den USA ist nun der vierte Fall eines Akkubrandes beim Elektroauto Jaguar I-Pace bekanntgeworden. Dies geschah ohne vorhergehenden Unfall.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Der ausgebrannte Jaguar I-Pace
Der ausgebrannte Jaguar I-Pace (Bild: Gonzalo Salazar/Electrek/Screenshot: Golem.de)

Ein weiterer Akku eines Jaguar I-Pace ist ohne Unfall in Brand geraten. Es handelt sich um den vierten bekannte Brand bei diesem Fahrzeug, das relativ geringe Zulassungszahlen aufweist.

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Wie Electrek berichtet, nutzt Jaguar LG-Zellen wie der Bolt und der Hyundai Kona EV, die beide wegen der Gefahr von Akkubränden zurückgerufen wurden. Bei Hochgeschwindigkeitsunfällen geschieht es gelegentlich, dass der Akku eines Fahrzeugs in Brand gerät. Aber auch Fahrzeuge mit Verbrennermotoren fangen - allein schon wegen des mitgeführten Treibstoffs - gelegentlich bei Unfällen oder technischen Defekten Feuer.

Aufmerksamkeit erfordern Brände von Elektrofahrzeugen dann, wenn sich die Fahrzeuge ohne äußere Einwirkungen von selbst entzünden. Das war nach Schilderung des I-Pace-Brandes der Fall. Das Fahrzeug wurde nur in der Garage geladen, woraufhin es knallte und Rauch aufstiege. Der Besitzer ließ das Auto noch aus der Garage auf die Straße rollen, um weitere Schäden zu verhindern. Dort brannte das Fahrzeug aus.

Electrek berichtete 2018 über einen I-Pace, der in einer Einfahrt in den Niederlanden geparkt war und Feuer fing. 2021 geriet ein weiterer I-Pace in Brand, als er in einer Einfahrt in Oregon geparkt war. Ein weiterer Jaguar I-Pace geriet im Oktober 2021 beim Aufladen in Ungarn in Brand.

Auch bei General Motors und Hyundai brannten Akkus

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Ein ähnliches Muster gab es auch bei den Bränden des Chevrolet Bolt. Hier brannten ebenfalls etliche Fahrzeuge, die gerade geparkt oder aufgeladen wurden. Sowohl Chevy als auch Hyundai mussten im Anschluss umfangreiche Rückrufe durchführen.

General Motors teilte im August 2021 mit, dass alle Bolt-EV-Modelle zurückgerufen werden müssten - auch die der aktuellen Jahrgänge. Das betreffe auch den Opel Ampera-E, der mit dem Bolt weitestgehend technisch identisch ist. General Motors hatte bereits im November 2020 erstmals einen Rückruf des Chevrolet Bolt gestartet, um das Problem zu beheben. Die US-Verkehrsaufsicht warnte danach aber erneut vor Feuergefahr. Trotz bereits vorgenommener Reparaturen gab es laut NHTSA weitere Fälle, in denen die Akkus in den Bolt-Modellen in Brand gerieten.

Hyundai hat weltweit wegen potenzieller Brandgefahr die Batteriesysteme in 82.000 Elektrofahrzeugen aus eigener Produktion ersetzt. Die Kosten für die Rückrufaktion bezifferte das Unternehmen mit umgerechnet rund 740 Millionen Euro. Betroffen waren neben etwa 76.000 SUVs des Modells Kona EV auch der Ioniq Elektro und einige Hundert E-Stadtbusse.

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besserwizzla 05. Aug 2022 / Themenstart

Im Ticker muss man nicht mal 2,5cm scrollen und es sind schon ein paar mehr als 5...

Ach 03. Aug 2022 / Themenstart

Mann, Mann Krass! Dieser offensichtliche Bezug kam mir ja noch überhaupt nicht in den...

katze_sonne 03. Aug 2022 / Themenstart

Also wenn es um Verbrenner geht, hat BMW trotzdem wieder die Nase vorn: https://www.auto...

klick mich 03. Aug 2022 / Themenstart

Etwas gewöhnungsbedürftig, könnte man evtl. als Abart von Deutsch noch durchgehen lassen...

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