Elektroauto: Lucid Motors will Ende 2021 nach Europa kommen

In den USA soll der Lucid Air im Frühjahr 2021 gebaut werden. Der Elektroauto-Hersteller hat angekündigt, dass es in Europa Ende 2021 losgeht.

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Lucid Air
Lucid Air (Bild: Lucid Motors)

Lucid Motors, ein US-Startup, das ein Luxus-Elektroauto plant und von Bloomberg bereits als der "nächste Tesla" betitelt wurde, plant, ab Ende 2021 seine Fahrzeuge auch in Europa zu verkaufen. Das teilte das Unternehmen über Twitter mit. Damit das klappt, muss die Fabrik in Arizona fertig werden. Chef ist Peter Rawlinson, Ex-Chefingenieur bei Tesla, und auch andere hochrangige ehemalige Tesla-Mitarbeiter wie der frühere Produktionschef Peter Hochholdinger sind mit dabei.

Was kostet der Lucid Air?

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Der Lucid Air soll in vier Varianten erscheinen, wobei Lucid wie andere Autohersteller auch zunächst eine Topversion anbietet, die Air Dream Edition für etwa 170.000 US-Dollar. Danach soll der Air Grand Touring für 140.000 US-Dollar sowie der Air Touring für 95.000 US-Dollar folgen. Ein günstigeres Basismodell soll erst in einem Jahr kommen.

Das Fahrzeug ist für automatisiertes Fahren vorbereitet. Dafür hat Lucid in dem Auto über 30 Sensoren installiert: Kameras, Radar, Ultraschall sowie Lidar. Ein Lidar serienmäßig haben nur wenige Autos. Mit später drahtlos ausgelieferten Aktualisierungen soll der Lucid Air nach Level 3 automatisiert fahren können.

Das Topmodell soll mit einer Systemleistung von 805 kW und einer Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h aufwarten, die Reichweite soll bei etwa 750 km liegen. Die günstigeren Versionen sind schwächer motorisiert, sollen aber mit einer Akkuladung über 800 km weit kommen. Zusammen mit dem Kofferraum bietet der Lucid Air laut Hersteller insgesamt 739 Liter Stauraum. Auch für die Passagiere wurde viel Platz geschaffen, obwohl im Fahrzeug ein 113-kWh-Akku verbaut ist.

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Noch wurden die Fahrzeuge nicht von unabhängigen Testern gefahren, präsentiert wurden sie bereits im September 2020.

Lucid versucht Börsengang mit neuen Methoden

Lucid Motors versucht angeblich, mittels einer Special Purpose Acquisition Company (SPAC) an die Börse zu gehen. Gerüchteweise könnte es sich bei dem SPAC um Churchill Capital Corp IV handeln. Diese Mantelgesellschaft sammelt bereits an der Börse Kapital ein und könnte im nächsten Schritt in Lucid Motors investieren. Noch ist das nur ein Gerücht, die Aktien von Churchill Capital Corp IV sind jedoch seit Januar 2021 stark gestiegen.. Dennoch: Investoren eines SPAC wissen nicht, in welches Unternehmen sie letzten Endes investieren werden, die SPACs geben nur die Branchen oder Themengebiete vor.

Finanziert wird Lucid Motors vornehmlich durch den saudi-arabischen Staatsfonds PIF, der über eine Milliarde US-Dollar in das Unternehmen investierte.

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