Elektroauto: LG will 4680-Akkuzellen für Tesla produzieren

Die neuartigen Akkuzellen will LG in die Gigafactory in Brandenburg liefern, wo sie in Teslas Elektroautos verbaut werden sollen.

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Tesla-Produktion: Elon Musk bereitet die Umstellung auf 4680-Zellen vor.
Tesla-Produktion: Elon Musk bereitet die Umstellung auf 4680-Zellen vor. (Bild: Steve Jurvetson/CC-BY 2.0)

Neue Akkus für Tesla: Der südkoreanische Hersteller LG Energy Solution will Akkuzellen für Teslas Elektroautos bauen. Die Zellen sollen das von Tesla-Chef Elon Musk im vergangenen Jahr propagierte 4680-Format haben.

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In der vergangenen Woche hatte LG angekündigt, eine Fabrik in den USA zu bauen, um dort Zellen für Elektrofahrzeuge und Energiespeichersysteme herzustellen. Dort wolle das Unternehmen künftig die 4680-Zellen produzieren, berichtet die britische Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei Informanten mit Insider-Wissen.

LG will Akkus nach Grünheide liefern

LG plane eine eigene Linie für die 4680-Zellen, sagte eine der Quellen. Die Zellen sollen dann in die Gigafactory Berlin-Brandenburg geliefert werden. Musk hatte im Herbst vergangenen Jahres angekündigt, dass die in Grünheide gebauten Tesla Model 3 und Model Y mit den 4680-Zellen ausgestattet werden sollen.

Im Jahr 2023 solle die Produktion der 4680-Zellen in der US-Fabrik anlaufen. LG Energy Solution erwäge zudem, eine Fabrik in Europa zu bauen, sagte die Quelle, weiter. Ein möglicher Standort sei Spanien.

Musk hatte die 4680-Zellen im September auf Teslas Battery Day vorgestellt. Die Bezeichnung bezieht sich auf das Format: Die Akkuzellen haben einen Durchmesser von 46 mm und sind 80 mm hoch. Sie haben das 5,5-fache Volumen der 2170-Zellen und das 8-fache Volumen der 18650-Zellen, wie sie in älteren Tesla-Modellen oder größeren Laptops zum Einsatz kamen. Dadurch müssen weniger einzelne Zellen gebaut werden, um die gleiche Energiemenge zu speichern.

Zudem kann das Volumen in den größeren Zellen besser ausgenutzt werden. Durch die kleinere Oberfläche wird weniger Material im Stahlgehäuse der Zelle benötigt, wodurch auch die Energiedichte steigt.

Tesla setzt auf 4680

LG ist in Zugzwang: Tesla verhandelt nach eigenen Angaben derzeit mit Akkuherstellern über 4680-Zellen. Dieses Format soll in den kommenden Jahren das bisher genutzte ersetzen. Konkurrent Panasonic will im kommenden Geschäftsjahr, das am 1. April beginnt, die Testproduktion dieser Zellen aufnehmen.

LG habe bisher noch keine so großen Akkuzellen hergestellt, sagte der zweite Informant Reuters. Tesla sei aber ein wichtiger Kunde für das Unternehmen, und LG könne das Risiko eingehen. Bisher gebe es aber noch keinen Auftrag von Tesla für 4680-Zellen. Stattdessen ordere der Elektroautohersteller vermehrt Zellen im 2170-Format für die in China gebauten Model 3 und Model Y.

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Fernando-05 15. Mär 2021

Die Akkus bleiben trotzdem der Flaschenhals, die Produktion muss noch massiv erhoeht...

Steffo 11. Mär 2021

Ich widerspreche dem gar nicht. Ich sehe nur Akkuzellen aus den genannten Gründen als...

nixwissen 10. Mär 2021

Duckduckgo "zylinder volumen online berechnen" ... und jetzt gib mir sofort mein Brett...


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