Elektroauto: Kia will bis 2030 14 E-Automodelle anbieten
Der südkoreanische Automobilhersteller Kia hat seine Zukunftsstrategie vorgestellt. Bis 2030 will das Unternehmen weltweit 4,13 Millionen Autos verkaufen und einen Marktanteil von 4,5 Prozent erreichen. 2026 sind 3,35 Millionen Autos und ein Marktanteil von 3,8 Prozent geplant.
Bei den Elektroautos will das Unternehmen bis 2030 insgesamt 14 Modelle anbieten: zwei Pkw, neun SUVs und drei PBV-Modelle. Mit PBV (Platform Beyond Vehicle) bezeichnet Kia seine Busse und Transporter, wie etwa den PV5. 2026 zählt der Hersteller elf Modelle.
Bis 2030 beabsichtigt Kia außerdem, die nächste Generation seiner Elektroautoplattform einzuführen. Diese soll bis zu 40 Prozent mehr Batteriekapazität bieten, zudem sollen die Akkus eine um 15 Prozent bessere Energiedichte haben. Die Motorleistung soll um neun Prozent gesteigert werden.
EV2 erstes Modell für Massenmarkt
Beginnend mit dem EV2 plant der Hersteller, eine Modellpalette für den Massenmarkt aufzubauen. Der EV2 ist vor Kurzem erschienen und soll in Deutschland ab dem Sommer 2026 ausgeliefert werden. Einen EV1 hat Kia bisher noch nicht vorgestellt.
In Europa will der Anbieter im Jahr 2030 746.000 Autos verkaufen und einen Marktanteil von 4,8 Prozent erreichen. Der Anteil von rein batterieelektrischen Fahrzeugen soll von 23 Prozent im Jahr 2025 auf 66 Prozent im Jahr 2030 steigen. Die Mehrheit der Absätze soll also im EV-Markt erzielt werden, anders als in den USA, wo das Hybridgeschäft verstärkt werden soll.
Bei seinen Elektrotransportern will Kia nach dem PV5 im Jahr 2027 den PV7 und im Jahr 2029 den PV9 ausliefern. Europa und Südkorea werden dabei als Schlüsselmärkte identifiziert. Insgesamt sollen ab 2030 jährlich 232.000 Busse und Transporter abgesetzt werden.
- Anzeige Hier geht es zu Elektromobilität: Grundlagen und Praxis bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



