Elektroauto: Kia bietet mehr Ladetempo beim E-Soul
Wer den Kia E-Soul schneller an Wechselstrom laden will, kann bei einer Neubestellung(öffnet im neuen Fenster) gegen Aufpreis ein dreiphasiges Ladegerät ordern. Der E-Soul war bisher mit einem einphasigen 7,4-kW-Ladegerät ausgerüstet, von dem sich aber hierzulande ohne zusätzliche Genehmigung nur 4,6 kW nutzen lassen.
Kias dreiphasiges Ladegerät ermöglicht eine Ladeleistung von bis zu 10,5 kW. Diese Investition in schnelleres Laden an passenden Ladesäulen kostet 500 Euro. Die Bestellmöglichkeit für den neuen Modelljahrgang beginnt zur Jahresmitte 2020.
Den E-Soul gibt es mit zwei unterschiedlichen Akkukapazitäten – 39,2 und 64 kWh. Der kleine Stromspeicher lässt sich dreiphasig in etwa 4,5 Stunden aufladen, der große in sieben Stunden. Auch eine CCS-Schnellladefunktion für Gleichstrom ist serienmäßig eingebaut, diese ermöglicht an einer passenden Ladesäule eine Ladeleistung von bis zu 80 kW in der Spitze. Das Fahrzeug kann mit dem mitgelieferten Notladegerät auch an einer 230-Volt-Steckdose geladen werden. Das dauert 18 Stunden beim kleinen Akku und 29 Stunden beim großen Modell.
E-Soul-Einstieg kostet abzüglich Bonus 27.320 Euro
Kia verkauft den E-Soul in der Grundausstattung mit kleinem Akku und 100-kW-Motor für 33.990 Euro, das große Modell mit 64-kWh-Akku und 150-kW-Motor kostet 37.990 Euro. Von den Preisen kann die Umweltprämie abgezogen werden. Zusätzlich gibt es 100 Euro Zuschuss, weil Kia den Geräuschgenerator Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) vor der allgemeinen Pflicht dazu einbaute. Dieser warnt Verkehrsteilnehmer bei geringen Geschwindigkeiten vor dem Fahrzeug.
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