Elektroauto: Jaguar muss I-Pace-Produktion mangels Akkus pausieren
Der Mangel an Akkus soll schuld sein, dass der elektrische Jaguar i-Pace nicht produziert werden kann. Das Unternehmen soll die Produktion vorübergehend eingestellt haben, heißt es von der britischen The Times.
Das Elektro-SUV wird im österreichischen Graz beim Auftragsfertiger Magna Steyr gebaut. Die Akkus stammen dem Bericht zufolge von LG Chem, die Fertigung erfolgt in Polen. Wie viele Autos deshalb nicht gebaut werden können, ist aus dem Bericht nicht ersichtlich. Das Unternehmen verkaufte 2019 rund 18.000 der batterieelektrischen SUV. Wie viele dieses Jahr verkauft werden sollen, ist nicht bekannt.
Durch die langsam steigenden Produktionszahlen von Elektroautos könnte es in Zukunft immer mehr zu Akku-Engpässen kommen, zumal die meisten Hersteller bisher keine eigene Zellfertigung aufgebaut haben. So sind sie von Anbietern aus Asien abhängig.
Audi hat offiziell angekündigt, die E-Tron-Produktion in Brüssel zu kürzen. Als Grund werden Probleme eines Zulieferers genannt, nötige Teile für den Einbau der Akkus in die Elektro-SUVs zu liefern.

Medienberichten zufolge(öffnet im neuen Fenster) wurden vom Audi E-Tron im vergangenen Jahr weltweit 26.400 Exemplare verkauft. Dabei hätten durchaus mehr Fahrzeuge abgesetzt werden können, wenn Audi bei Planung mehr Akkuzellen eingekauft hätte, schrieb die Fachzeitschrift Auto, Motor, Sport. Schon im April 2019 hatte es Berichte gegeben, dass Audi die geplanten Produktionsziele nicht einhalten könnte.
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