Elektroauto: Israelisches Startup Ree entwickelt neues Fahrzeugkonzept
Ein neues Konzept für ein Elektroauto hat das israelische Startup Ree(öffnet im neuen Fenster) entwickelt. Es soll platzsparend sein und Konstrukteure mehr designerische Freiheit bei der Gestaltung des Fahrzeuginnenraums ermöglichen. Einen Prototypen hat Ree bereits vorgestellt – allerdings nicht in Originalgröße.
Die Idee der Israelis ist es, die Antriebseinheit so weit wie möglich im Rad unterzubringen. Einige Hersteller setzen bereits Radnabenmotoren ein. Ree will jedoch Antriebsstrang, Lenkung, Aufhängung, Sensorik und andere Elektronik sowie die Bremse dort unterbringen. Es seien aber keine Radnabenmotoren, sagte Ree-Chef Daniel Barel dem Onlinenachrichtendienst New Atlas(öffnet im neuen Fenster) . Details dazu verrät das Unternehmen aus Tel Aviv aber nicht.
Skateboard-Design wird das genannt: Akku, Elektromotoren, Batteriemanagement sowie Steuerungselektronik stecken in einem Chassis mit den Rädern. Darauf lassen sich dann verschiedene Fahrzeugtypen aufsetzen. Das hat auch Ree vor. Weiterer Vorteil: Mit einem solchen Design lässt sich eine Drehmomentverteilung umsetzen, wodurch das Fahrzeug wendiger wird.
Ree hat einen verkleinerten Prototypen gebaut: Es ist eine Plattform mit vier Rändern daran. In der Mitte ist alles frei. Die Autodesigner sind also bei der Gestaltung nicht durch Achsen oder Antriebseinheiten eingeschränkt.
Ree entwickelt seit rund sechs Jahren an dem Konzept. Das Unternehmen kooperiert nach eigenen Angaben mit verschiedenen Fahrzeugherstellern. Wann ein Auto auf dieser Basis aufgebaut wird, ist nicht bekannt.
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