Elektroauto: Handbuch des VW ID.3 gibt Funktionen preis

Infotainmentsystem und Fahrassistenz, Dachgepäckträger und Head-up-Display im ID.3: neue Informationen aus dem elektronischen Handbuch.

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Head-up-Display im ID.3
Head-up-Display im ID.3 (Bild: Volkswagen/Screenshot: Golem.de)

Das digitale Handbuch des Volkswagen ID.3 gibt Details zu den Autofunktionen frei, obwohl das Fahrzeug noch gar nicht erhältlich ist. Nur Besitzer einer Fahrzeug-Identifizierungsnummer können das Handbuch derzeit abrufen. Das gelang dem Youtube-Channel Battery Life, der auch gleich seine Erkenntnisse in einem Video veröffentlichte.

Restreichweite des VW ID.3 wird in Kilometern angezeigt

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Interessant ist beispielsweise die Darstellung der Restreichweite. In den meisten Elektroautos kann sich der Fahrer sowohl den Restladezustand des Akkus in Prozent als auch die Restkilometer anzeigen lassen. Beim VW ID.3 geht das nicht: Das Elektroauto zeigt immer nur die Restreichweite in Kilometern an. Erst bei einem Ladezustand von unter zehn Prozent werden auch die Prozentzahlen eingeblendet. Ob das die Fahrer mit Reichweitenangst beruhigt?

Das kann die AR-Anzeige im Head-up-Display des VW ID.3

Wer den VW ID.3 mit Head-up-Display in der Windschutzscheibe erwirbt, kann darin den Tacho und Navigationshinweise anzeigen. Darunter werden in einem zweiten Bericht sogenannte Augmented-Reality-Daten eingeblendet. Das kann zum Beispiel der Abstand zum vorausfahrenden Auto, eine Ampel oder ein Kreisverkehr und eine Geschwindigkeitsbegrenzung sein, die das Auto erkannt oder im Navigationssystem entdeckt hat.

Welche Fahrassistenzsysteme unterstützt der VW ID.3?

Volkswagen gibt im Handbuch an, dass das Elektroauto den Travel Assist beinhaltet, womit ein kleines Paket von Fahrassistenzsystemem bezeichnet wird. Ein Spurhalteassistent ist ebenso an Bord wie ein adaptiver Tempomat, der die Geschwindigkeit unter Berücksichtigung eines Sicherheitsabstandes zum Vordermann halten soll. Ein Stauassistent ist ebenfalls dabei, der das Fahrzeug losrollen lässt, wenn es weitergeht. Dazu kommt ein Spurwechselassistent, der nach Bestätigung des Fahrers den Spurwechsel selbstständig vollzieht. Geparkt wird der ID.3 auf Wunsch ebenfalls automatisch.

Welche digitalen Dienste unterstützt der VW ID.3?

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Volkswagen hat seine Onlinedienste unter dem Namen We Connect zusammengefasst. Die Plus-Version enthält mehr Funktionen wie beispielsweise Musikstreaming über Apple Music. Der Fahrer kann im Navigationssystem Ladesäulen suchen und seine Kartendaten online aktualisieren lassen. Auch ein Hotspot für die gemeinsame WLAN-Nutzung im Fahrzeug lässt sich realisieren. Die einzelnen Apps sind teilweise kostenpflichtig. Welche dabei sind und welche optional, wird sich noch zeigen und könnte auch von Markt zu Markt unterschiedlich sein. Die Preise für die Apps sind ebenfalls noch nicht bekannt.

Der VW ID.3 unterstützt zudem Apple Carplay, Android Auto und Mirrorlink, wobei nur Android Auto auch kabellos genutzt werden kann.

Das Infotainmentsystem wird auf einem 10 Zoll großen Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln dargestellt. Der Anwender kann auch Videos von einem eingesteckten Stick oder von Streamingdiensten abspielen, wobei dies aus Sicherheitsgründen nur möglich ist, wenn das Auto geparkt ist.

Ärgerliche Fakten zu Dachgepäckträgern und Anhängern beim ID.3

Der Volkswagen ID.3 dürfte eines der wenigen Autos von Volkswagen sein, das weder mit einem Dachgepäckträger noch mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet werden kann. Das sei aus technischen Gründen nicht möglich, so Volkswagen. Auch ein Anhängerbetrieb mit dem ID.3 ist ausgeschlossen.

Volkswagen will den ID.3 noch im Sommer 2020 auf den Markt bringen. Schon Ende 2019 wurde bekannt, dass VW ein massives Problem beim ID.3 hat. Beim Bau kann die Software, ohne die das Auto nicht fährt, nicht direkt installiert werden. Deshalb laufen die Fahrzeuge halb fertig vom Band und werden auf riesigen Parkplätzen zwischengelagert. Die Installation soll später von Hand erfolgen. VW hält derweil an der Auslieferung im Sommer fest.

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