Elektroauto: Ford liefert den F-150 Lightning in Norwegen aus

Der elektrische Pick-up von Ford ist in Europa angekommen. Ford hat das erste Fahrzeug in Norwegen ausgeliefert.
Der erste F-150 Lightning sei an eine - aus Texas stammende - Familie in Norwegen übergeben worden, teilte Per Gunnar Berg, Chef von Ford in Norwegen, über X (vormals Twitter)(öffnet im neuen Fenster) mit. Es sei "die erste offizielle Übergabe" in Europa. Allerdings berichtet das Onlinenachrichtenangebot Electrive(öffnet im neuen Fenster) , dass möglicherweise vorher schon Fahrzeuge dieses Typs in der Schweiz ausgeliefert worden seien.
Der Ford F-150 ist eines der häufigsten verkauften Autos in den USA. Seit 2021 gibt es die elektrische Variante des Pick-ups. Im April vergangenen Jahres kündigte Ford an, das Fahrzeug auch nach Europa zu bringen , zuerst nach Norwegen.
Ford bietet zwei Antriebsvarianten an
Der F-150 Lightning ist knapp 6 Meter lang und 2,5 Meter breit. Er hat einen Allradantrieb, den es in zwei Varianten gibt: mit einer Leistung von 337 Kilowatt oder mit einer Leistung von 433 Kilowatt. Der Pick-up kann mit rund 800 Kilogramm beladen werden und hat eine maximale Anhängelast von 3,5 Tonnen.
Ford bietet zwei Akkuvarianten an: mit 98 Kilowattstunden oder mit 131 Kilowattstunden Kapazität. Die Reichweite beträgt 390 Kilometer respektive 510 Kilometer, jeweils nach dem vergleichsweise strengen Zyklus der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA).
Ford baut den F-105 Lightning in seinem Werk in Dearborn im US-Bundesstaat Michigan. Nach anfänglichen Erfolgen sank die Nachfrage nach dem Elektro-Pick-up jedoch. Ford kündigte deshalb im im vergangenen Dezember an , die Produktion auf die Hälfte herunterzufahren.



