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Elektroauto: Fisker präsentiert schicken Elektrosportwagen

Ein schickes Auto, das Henrik Fisker da entworfen hat: Auf der CES hat er den vor einiger Zeit angekündigten Elektrosportwagen vorgestellt.

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Fisker Emotion: Chauffeur Edition mit 27-Zoll-Bildschirm im Fond
Fisker Emotion: Chauffeur Edition mit 27-Zoll-Bildschirm im Fond (Bild: Fisker Inc.)

Da ist es endlich: Der dänische Designer Henrik Fisker hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas das Elektroauto Fisker Emotion vorgestellt. Das Auto bietet eine große Reichweite und ein schickes Design.

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Der Fisker Emotion ist - wie sein glückloser Vorgänger Fisker Karma - eine Luxus-Sportlimousine, in der je nach Ausführung vier oder fünf Insassen Platz haben. Chassis und Karosserie des Autos bestehen aus Aluminium sowie einem kohlenstofffaserverstärkten Verbundwerkstoff. Das Interieur ist aus edlem braunen Leder. Es gibt aber auch eine Variante mit veganem Material.

Das Auto hat Scherentüren

Bedienungselemente finden sich nur wenige, dafür mehrere Bildschirme im Armaturenbrett. Für den Fond gibt es optional einen 27 Zoll großen Bildschirm - diese Variante nennt Fisker die Chauffeur Edition. In der Mittelkonsole sowie in den Türen gibt es Ablageflächen für das Smartphone, die zum Teil im Einrichtungen für kabelloses Laden versehen sind. Auffällig sind die Türen: Es sind Scherentüren, die sich gegenläufig öffnen.

  • Der Fisker Emotion ist eine elektrisch angetriebene Sport-Luxuslimousine. (Foto: Fisker)
  • Das Auto hat zwei Elektromotoren mit einer Leistung von zusammen 575 Kilowatt. (Foto: Fisker)
  • Die Reichweite soll bei etwa 640 km liegen. (Foto: Fisker)
  • Auffällig sind die gegenläufig öffnenden Scherentüren. (Foto: Fisker)
  • Das Innere ist mit Leder verkleidet. Es gibt auch eine vegane Innenausstattung. (Foto: Fisker)
  • Das Armaturenbrett besteht aus Bildschirmen. (Foto: Fisker)
  • Als Zubehör erhältlich ist ein 27-Zoll-Bildschirm für die Passagiere auf dem Rücksitz. (Foto: Fisker)
  • Das Auto besteht zum Teil aus Verbundwerkstoffen. (Foto: Fisker)
Der Fisker Emotion ist eine elektrisch angetriebene Sport-Luxuslimousine. (Foto: Fisker)

Der Antrieb besteht aus zwei Elektromotoren, einem an jeder Achse. Zusammen haben sie eine Leistung von 575 Kilowatt und beschleunigen das Auto in etwa drei Sekunden aus dem Stand auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt knapp 258 Kilometer pro Stunde. Das Auto ist mit einer Reihe von Sensoren wie Radar und Lidar ausgestattet, die automatisiertes Fahren ermöglichen sollen.

Das Auto lädt in neun Minuten Strom für 200 Kilometer

Die Lithium-Ionen-Akkus ermöglichen eine Reichweite von über 640 Kilometern nach dem Fahrzyklus der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA). Per Schnellladung soll es möglich sein, in neun Minuten genug Strom für rund 200 Kilometer Reichweite zu laden. Für zusätzliche Reichweite sorgten Solarzellen auf dem Dach.

Ursprünglich wollte Fisker das Auto mit einem Akku mit einem Feststoffelektrolyt ausstatten. Dieser Energiespeicher soll eine Reichweite von 800 Kilometer ermöglichen und in einer Minute geladen sein. Eine solche Akkutechnik wird aber frühestens 2020 zur Verfügung stehen. Solange wird das Auto mit herkömmlichen Akkus ausgeliefert.

Der Fisker Karma hatte schlechtes Karma

Henrik Fisker hatte das Fahrzeug 2016 angekündigt. Es ist das zweite Auto, das er selbst herausbringt. Zuvor hatte er als Designer unter anderem den Aston Martin DB9 und den BMW Z8 mitentworfen. Der erste Fisker war der Hybridsportwagen Karma, der jedoch nur in geringer Stückzahl auf den Markt kam. Es gab Probleme mit dem Akku. 2012 zerstörte außerdem der Wirbelsturm Sandy 320 Karmas, die für die Auslieferung bereitstanden. Das Unternehmen musste 2013 Konkurs anmelden.

Der Fisker Emotion soll im kommenden Jahr in den USA auf den Markt kommen. In der Standardausführung kostet das Auto knapp 130.000 US-Dollar. Es kann bereits gegen eine Anzahlung von 2.000 US-Dollar vorreserviert werden. Wann das Elektroauto in Europa erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.



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Arsenal 11. Jan 2018

Hört endlich auf kWh und kW durcheinanderzuwürfeln.

Ach 10. Jan 2018

Das ist es was mich als überzeugten Demokraten und Wissenschaftsfan total fertig macht...


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