Elektroauto: Erster Microlino in der Schweiz ausgeliefert

Mit einiger Verzögerung haben die ersten Kunden das elektrische Kleinstauto Microlino erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die stolzen Besitzer des ersten ausgelieferten Microlino.
Die stolzen Besitzer des ersten ausgelieferten Microlino. (Bild: Micro Mobility Systems)

Bei zwei Zürcher Gastronomen sind die ersten Exemplare des Kleinwagens Microlino des Schweizer Unternehmens Micro Mobility Systems angekommen. Das teilte der Sohn von Firmengründer Wim Ouboter, Merlin Ouboter, am 4. August 2022 auf Linkedin mit. Auslieferungen in Deutschland und Italien sollten nun folgen, berichtete Ecomento.de.

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Die ersten Exemplare des Kleinstautos gehören zu einer limitierten Serie von 999 Fahrzeugen, die seit Mai 2022 produziert wird. Die Serie ist für Kunden reserviert, die seit rund sechs Jahren auf ihr Fahrzeug warten. Auf dem Genfer Automobilsalon 2016 war ein erster Prototyp zu sehen. 2020 wurde das Fahrzeug komplett überarbeitet und zur Serienreife weiterentwickelt.

Das zweisitzige Gefährt mit vier Rädern ist in der europäischen Fahrzeugkategorie L7e klassiert, verfügt über einen 12,5-kW-Motor mit einem Drehmoment von 89 Nm und eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Es bietet 230 Liter Kofferraumvolumen. Die Fahrzeuge werden in drei unterschiedlichen Akkugrößen mit bis zu 14 kWh angeboten. Das Topmodell soll 230 km weit kommen.

In der Pioneer-Edition, die 515 kg wiegt, ist ein 10,5-kWh-Akku verbaut, der eine Reichweite von bis zu 177 km erlauben soll. Geladen wird an normalen Schuko-Steckdosen, was etwa 4,5 Stunden dauern dürfte.

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In den Pioneer-Modellen ist im Innenraum Kunst- und Wildleder verbaut, dazu kommt ein Schiebedach. Ein Infotainmentsystem gibt es nicht, doch der Fahrer kann ein Smartphone oder Tablet mit den tragbaren Bluetooth-Lautsprechern verbinden, die im Auto liegen.

Der Microlino ist preislich und vom Konzept her zwischen Kleinstwagen wie dem Citroën Ami - neuerdings auch als Opel Rocks-e vermarktet - und Kleinwagen wie dem e.Go angesiedelt. Allerdings verfügt der Wagen über eine selbsttragende Karosserie und Einzelradaufhängung. Künftig ist auch ein Fahrerairbag im Lenkrad geplant. Die Tür des Microlino öffnet nach vorne, wobei das Lenkrad starr in einer Säule verbaut ist.

  • Der Microlino in der Ausstattungsvariante Dolce (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Kofferraumvolumen beträgt 230 Liter. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Microlino ist etwa 2,5 m lang und 1,47 m breit. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Innenausstattung ist auf das Notwendigste reduziert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Einstieg erfolgt von vorne. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Scheinwerfer sind in die Außenspiegel integriert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Tür lässt sich mit einem kleinen Taster unterhalb des Außenspiegels öffnen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Microlino ist ein beliebtes Fotomotiv auf der IAA Mobility 2021. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Der Microlino in der Ausstattungsvariante Dolce (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der Microlino ist 2,52 m lang, 1,47 m breit und 1,51 m hoch. Damit übertrifft er den Citroën Ami bei Länge und Breite nur um wenige Zentimeter. Anders als der Ami lässt sich der Microlino nur mit einem Pkw-Führerschein fahren. Die Fahrzeugklasse L7e ist in Deutschland derzeit nicht förderfähig.

Der Basispreis für den Microlino liegt bei 12.500 Euro. Die Reservierung erfolgt über die Website. Dort befindet sich auch ein Konfigurator zum Anpassen der Fahrzeug-Optionen.

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berritorre 10. Aug 2022 / Themenstart

Ja, war ja auch eher das Stilmittel der Übertreibung. Es ist schon etwas besser als ein...

debunix 09. Aug 2022 / Themenstart

Nein, nicht 200 km am Stück. Aber gelegentlich mache ich einen Ausflug und da sind 50 km...

Lachser 09. Aug 2022 / Themenstart

Das könnte man fast gelten lassen. Ich wusste ehrlich gesagt nicht mal was Schuko...

Bommeltussi 09. Aug 2022 / Themenstart

Der allererste Prototyp war richtig knuffig, aber seither ging's designmaessig nur...

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