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Das Ende der Verbrenner

Die Produktion des letzten Verbrenners starte 2026, erklärte Michael Jost auf dem Handelsblatt-Autogipfel. VWs Zukunft ist also elektrisch und mit den neuen Abgasvorschriften dürfte der Konzern ab 2030 eigentlich keine Probleme haben. Das Werk in Zwickau soll zur leistungsfähigsten E-Auto-Fabrik Europas mit kohlendioxidneutraler Fertigung werden. Die Sparte Konzern Komponente kommt mit der Idee mobiler Ladesäulen. Die Powerbanks für E-Autos sollen 360 kWh Kapazität haben und bei Bedarf auf Großveranstaltungen oder auf öffentlichen Parkplätzen platziert werden. Tolle Ideen, die zeigen wohin die Reise bei VW geht.

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Jedem sollte klar sein, dass das alte Kerngeschäft ausläuft. Wer kauft denn nach 2020 noch ein Auto mit Diesel- oder Benzinmotor, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits in Sichtweite ist? Diese Fahrzeuge sind nach einigen Jahren quasi unverkäuflich. Neben zunehmenden Problemen bei Wartung und Ersatzteilbeschaffung drohen mit einem Dieselantrieb auch noch Fahrverbote in diversen Innenstädten.

Die Probleme für die deutsche Autoindustrie kommen aber nicht nur von innen. Neue Konkurrenz entsteht derzeit vor allem im Fernen Osten: Nio und Byton, BYD und BAIC sind ernst zu nehmende Wettbewerber bei der Elektromobilität. Aber auch aus dem Westen droht Ungemach. Plötzlich taucht mit Rivian in den USA ein Hersteller von Pick-ups aus dem Nichts auf.

Die Gerüchte um ein Apple-Auto wollen nicht verstummen. Neben Teslas Chefingenieur Doug Field steht nun auch Tesla-Designer Andrew Kim auf der Lohnliste von Tim Cook. Staubsaugerhersteller Dyson wird in Asien ein Elektroauto bauen.

Und auch die klassischen Zulieferer wie ZF, Schaeffler, Bosch und Continental entwickeln sich zu Konkurrenten der Autohersteller. Sie alle arbeiten in unterschiedlichen Ausprägungen an autonom fahrenden Fahrzeugen. Bosch präsentiert auf der CES in Las Vegas einen autonomen People Mover. Die Erfolgsgeschichte des Streetscooters für die Deutsche Post zeigt eindrucksvoll, dass niemand bei Elektromobilität auf die deutsche Autoindustrie angewiesen ist.

Wie weit die heimischen Autobauer bereits von der globalen Entwicklung abgekoppelt sind, zeigt eine Grafik des Centers of Automotive Management (CAM). Tesla liegt auf Platz eins bei Innovationskraft, gefolgt von den asiatischen Herstellern BYD, BAIC und Hyundai. BMW, VW und Daimler belegen die Plätze 11,12 und 14.

Derzeit spricht alle Welt über batterie-elektrische Fahrzeuge. Doch auf langen Strecken hat möglicherweise eine andere Technologie die Nase vorn. Die Brennstoffzelle wiegt weniger, der Wasserstoff reicht für mehr Kilometer und das Tanken dauert nicht länger als bislang gewohnt. Man könnte hoffen, die deutschen Unternehmen setzen auf die nächste Entwicklungsstufe der Elektromobilität. Doch nur wenige Testfahrzeugen und Kleinserien-Modelle mit Brennstoffzelle tragen das Label Made in Germany. Außer die Forschungsabteilungen arbeiten an einer komplett neuen Antriebstechnik, könnte man sich glatt Sorgen um die Zukunft der deutschen Autohersteller machen.

 Tun die was?
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sanko 19. Jan 2019

Hat jemand eine Theorie wie man die Zuordnung an einem Messpunkt herausgefunden hat?

RvdtG 10. Jan 2019

Hat aber auch nur eine recht niedrige Anhängelast...

TheBad 09. Jan 2019

Es wird endlich Zeit, dass mal eine Firma Autonome Taxis rausbringt die mich zur Arbeit...

Clown 09. Jan 2019

Tatsächlich kann man das - überzogen natürlich - so sehen: Schließlich liegt die...

DeathMD 09. Jan 2019

Ziemlich einfach: Wir gehen unter, gebt uns mehr Subventionen oder wir streichen 100.000...


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