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Elektroauto: Details zum BMW i4 veröffentlicht

Das Elektroauto BMW i4 ist ein Mittelklassefahrzeug, das eine Reichweite von rund 550 km aufweisen und mit einem Elektromotor mit 530 PS ausgerüstet werden soll. BMW will das Auto ab 2021 anbieten.
/ Michael Linden
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Der BMW i4 soll 2021 auf den Markt kommen. (Bild: BMW)
Der BMW i4 soll 2021 auf den Markt kommen. Bild: BMW

Der geplante BMW i4(öffnet im neuen Fenster) ist ein eigenständiges Elektroauto, auch wenn der Name suggeriert, dass es sich um eine größere Variante des seit Jahren angebotenen i3 handelt. Der i4 wird ein sogenanntes Gran Coupé, das im Stammwerk in München gebaut werden soll.

Nach Angaben des Herstellers soll der darin verbaute Elektromotor eine Leistung von rund 390 kW/530 PS erreichen.

Der verbaute Akku soll extrem flach sein und eine hohe Energiedichte aufweisen. Bei einem Gewicht von rund 550 kg soll der Energiegehalt rund 80 kWh betragen. Die Reichweite soll laut Hersteller bei rund 600 km liegen, das sind aber noch keine gesicherten Angaben. Der Akku ist für eine Ladeleistung von bis zu 150 kW ausgerichtet. Damit lässt er sich in rund 35 Minuten auf etwa 80 Prozent aufladen. Dies entspricht einer Ladedauer von rund sechs Minuten für eine Reichweite von 100 km.

Der BMW i4 beschleunigt in etwa 4 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 200 km/h.

Das Fahrzeug markiert den Beginn einer Elektroauto-Offensive bei BMW, wobei das Unternehmen auch auf Plug-in-Hybrid-Modelle setzt. Bis zum Jahr 2023 will BMW 25 Modelle mit elektrifiziertem Antrieb im Programm haben.

Auf den BMW i4 folgt 2021 der iNext, bei dem es sich um ein SUV handelt. Dessen Reichweite korrigierte das Unternehmen kürzlich von 700 auf 580 km herunter. Das Elektroauto iNext soll ab 2021 in Dingolfing gebaut werden, zunächst entstehen rund 100 Prototypen in einer Pilotanlage. Die Karosserie soll in einer besonderen Fertigungstechnik gebaut werden: Beim Rotav-Verfahren (Rotationsverbinder) werden Aluminium und Stahl zusammengefügt und zwar so, dass sie nicht mehr getrennt werden können. Ein Stahlelement durchdringt dabei ein Aluminiumbauteil und verschmilzt durch die Reibungswärme mit diesem.


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