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Elektroauto: Der EV6 von Kia kommt im Herbst auf den Markt

Nach mehreren Ankündigungen hat Kia sein neues Elektroauto offiziell vorgestellt. Der EV6 soll in wenigen Monaten ausgeliefert werden.

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Elektroauto Kia EV6
Elektroauto Kia EV6 (Bild: Kia)

Bilder gab es schon, jetzt reicht Kia die technischen Details für sein Elektroauto EV6 nach. Das Crossover-SUV soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, unter anderem auch in Deutschland.

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Bei der ersten Ankündigung Anfang des Monats hatte der südkoreanische Automobilhersteller bekanntgegeben, dass das Auto auf der neuen Elektroplattform Electric-Global Modular Platform (E-GMP) der Konzernmutter Hyundai basieren werde. Sie arbeitet mit 800 Volt, was besonders schnelles Laden ermöglicht.

Kia bietet verschiedene Motoren und Akkus

Kia bietet das Auto mit mehreren Akku- und Antriebsvarianten an: Neben einer Version mit Zweiradantrieb (2WD) gibt es den EV5 als erstes Elektroauto von Kia auch mit Allradantrieb (AWD). Der Standard-Akku (GT Line) hat eine Kapazität von 58 Kilowattstunden (kWh), die größere Langstreckenversion kommt auf 77,4 kWh - letzterer hat etwas mehr Kapazität als der große Akku des kürzlich vorgestellten Hyundai Ioniq 5.

Die kleinste Ausführung EV6 GT Line 2WD hat einen 125 Kilowatt (kW) starken Heckantrieb und den Standard-Akku. Die Reichweite soll bei etwa 400 Kilometern liegen. Der EV6 2WD mit dem größeren Akku hat einen 168 kW starken Elektromotor und soll rund 510 Kilometer schaffen. Beiden Angaben liegt die Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP) zugrunde.

Das Fahrzeug mit Allradantrieb kommt ebenfalls in zwei Varianten: Die mit dem kleineren Akku (EV6 GT Line AWD) hat zwei Motoren mit zusammen 173 kW Leistung. Auch hier ist die Ausführung mit dem Langstrecken-Akku (EV6 AWD) stärker motorisiert. Zur Verfügung stehen 239 kW. Dieses Fahrzeug schafft es in nur 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der schwächer motorisierte 4WD braucht eine Sekunde länger. Über Spitzengeschwindigkeiten sowie die Reichweiten der übrigen Modelle macht Kia keine Angaben.

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Schließlich gibt es noch das Spitzenmodell EV6 GT. Es hat einen Allradantrieb mit zwei Motoren mit zusammen 430 kW Leistung und einem Drehmoment von 740 Newtonmeter (Nm). Das Fahrzeug, das nur mit dem großen Akku angeboten wird, beschleunigt in 3,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 260 km/h.

Schnelles Laden durch 800-Volt-Technik

Dank der 800-Volt-Technik kann der Akku sehr schnell geladen werden. 18 Minuten sollen reichen, um von 10 auf 80 Prozent aufzuladen. Das bedeutet, in den 77,4-kWh-Akku kann in weniger als viereinhalb Minuten Strom für 100 Kilometer Reichweite geladen werden.

  • Elektroauto Kia EV6 (Bild: Kia)
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Elektroauto Kia EV6 (Bild: Kia)

E-GMP unterstützt auch bidirektionales Laden. So kann der Akku Strom mit einer Leistung von maximal 3,6 kW liefern, beispielsweise für einen Wohnwagenanhänger. Den kann der EV6 auch ziehen: Das Auto wird mit Anhängerkupplung (Höchstnutzlast: 1,6 Tonnen) angeboten.

Ein Headup-Display erleichtert das Fahren

Kia bietet den EV 6 mit mehreren Assistenzsystemen an, etwa zum Einparken, für das Halten der Spur oder des Abstands. Die Steuerung erfolgt zum Teil über das Infotainmentsystem mit zwei 12 Zoll großen Bildschirmen. Einer davon ist die Instrumentenanzeige hinter dem Lenkrad, der andere befindet sich über der Mittelkonsole. Zudem gibt es ein Headup-Display, das Fahrdaten sowie Informationen über die Strecke in den unteren Bereich der Frontscheibe projiziert.

Kia will den EV6, der in Südkorea gebaut wird, in der zweiten Jahreshälfte in ausgewählten Ländern auf den Markt bringen, darunter auch in Deutschland. Das Auto kann bereits vorreserviert werden. Der Basispreis liegt bei knapp 54.000 Euro vor Abzug der Kaufprämie. Der EV6 GT, der erst Ende 202 ausgeliefert wird, kostet ab 66.000 Euro.

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mke2fs 31. Mär 2021 / Themenstart

Es gibt doch auch Kleinwagen als E-Autos und Limousinen. Was ist für dich denn ein...

Riemen 31. Mär 2021 / Themenstart

Das ist ein Ioniq 5 mit anderer Karosserie. Der Ioniq soll noch im zweiten Quartal...

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