Elektroauto: Chevy Bolt wegen Feuergefahr nicht unbeaufsichtigt laden

General Motors hat angesichts mehrerer Brände des Chevy Bolt beim ohnehin schon zurückgerufenen Elektroauto seine Warnung erweitert. Der Hersteller rät den Besitzern, nicht über Nacht zu laden und nicht in Garagen und Ähnlichem unbeaufsichtigt zu parken.
In der am 14. Juli 2021 aktualisierten Rückrufmeldung(öffnet im neuen Fenster) heißt es: General Motors wurde über zwei kürzlich aufgetretene Chevrolet-Bolt-EV-Brandvorfälle in Fahrzeugen informiert, die im Rahmen des im November 2020 angekündigten Sicherheitsrückrufs behoben wurden. Aus Gründen der Vorsicht bitten wir Besitzer des Chevrolet Bolt von 2017-2019, ihre Fahrzeuge sofort nach dem Aufladen im Freien zu parken und ihre Fahrzeuge nicht über Nacht aufzuladen.
Die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) hat ebenfalls eine Verbraucherwarnung herausgegeben, in der die Besitzer aufgefordert werden, nicht unbeaufsichtigt zu laden oder die Fahrzeuge nach dem Laden in Gebäuden abzustellen.
"Die Zellenpakete der betroffenen Fahrzeuge haben das Potenzial, zu rauchen und sich intern zu entzünden. Das könnte sich auf den Rest des Fahrzeugs ausbreiten und einen Strukturbrand verursachen, wenn sie in einer Garage oder in der Nähe eines Hauses geparkt werden" , schrieb die Behörde schon im Herbst 2020 in einer Erklärung. Damals hieß es nur, dass die Fahrzeuge nicht in Garagen, sondern ausschließlich im Freien geparkt werden sollen. GM fordert die Fahrzeugbesitzer auf, die Autos maximal auf 90 Prozent(öffnet im neuen Fenster) aufzuladen.




