Elektroauto: Canoos Kleinbus kostet 35.000 US-Dollar

Doch kein Auto-Abo: Canoo hat einen Elektrokleinbus angekündigt, der im kommenden Jahr als Verkaufsmodell auf den Markt kommen soll. Ursprünglich wollte das kalifornische Startup seine Fahrzeuge nicht verkaufen, sondern vermieten.
Lifestyle Vehicle(öffnet im neuen Fenster) heißt der Kleinbus, den Canoo 2019 vorgestellt hatte. Das Fahrzeug soll in der Basisausführung knapp 35.000 US-Dollar kosten, mit allen Extras steigt der Preis auf knapp 50.000 US-Dollar.
Das Fahrzeug basiert auf Canoos Skateboard . Das ist ein Chassis mit Motor, Akku, Akkumanagement und Steuerungselektronik sowie den vier Rädern. Auf einem solchen Skateboard können unterschiedliche Fahrzeuge aufgebaut werden. Wegen der Skateboard-Architektur haben die Fahrzeuge keine mechanischen Bedienungselemente, sondern werden elektronisch gesteuert (Steer-by-Wire).
Im Kleinbus haben sieben Passagiere Platz
In dem 4,4 Meter langen und 1,9 Meter breiten Kleinbus ist Platz für sieben Personen. Die Aufteilung ist ungewöhnlich: Neben den Sitzen für Fahrer und Beifahrer gibt es für die übrigen Insassen eine U-förmige Sitzbank.

Das Fahrzeug wird von einem gut 220 Kilowatt starken Elektromotor an der Hinterachse angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Der Akku hat eine Kapazität von 80 Kilowattstunden und soll eine Reichweite von 400 Kilometern ermöglichen. An einem Gleichstromlader soll er sich in einer knappen halben Stunde bis zu 80 Prozent seiner Kapazität laden lassen.
Der Canoo-Fahrzeuge sind bestellbar
Das Fahrzeug kann ab sofort gegen eine Anzahlung von 100 US-Dollar vorreserviert werden. Das gilt auch für den Canoo-Transporter, das Multi-Purpose Delivery Vehicle (MPDV), und den Pickup . Canoo Lifestyle soll 2022 auf den Markt kommen, das MPDV und der Pickup im Jahr darauf.
Die US-Börsenaufsicht, die Securities and Exchange Commission (SEC), hat unterdessen eine Untersuchung angekündigt(öffnet im neuen Fenster) . Das Unternehmen war kürzlich nach der Fusion mit Hennessy Capital Acquisition Corporation, einer Special Purpose Acquisition Company (SPAC), an die Börse gegangen. Die SEC will sich den Hennessy-Börsengang, die Fusion mit Canoo sowie den Betrieb des Unternehmens anschauen.



