Elektroauto: Britischer Moke-Buggy bald mit Elektroantrieb

Seit 1964 gibt es den britischen Mini Moke. Der Bestseller für tropische Ferienorte fährt ab 2022 elektrisch.

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Kein Auto für regnerische Tage, umso besser bei Sonnenschein: der Moke
Kein Auto für regnerische Tage, umso besser bei Sonnenschein: der Moke (Bild: Moke International)

Ab Januar 2022 liefert der britische Autohersteller Moke International laut Pressemitteilung den Mini Moke (der Name bedeutet "Esel") ausschließlich elektrisch aus. Schon im September 2020 gab man bekannt, den Moke in seiner ursprünglichen Form wieder bauen zu wollen und öffnete die Orderbücher. Doch die Ära der Verbrennungsmotoren bei endet nach nur einem Jahr.

Die kultigen Fahrzeuge werden in der ursprünglichen Form seit circa 1993 nicht mehr gebaut, damals besaß der italienische Motorradhersteller Cagiva die Markenrechte. Heute gehören die Rechte am Design der Firma Moke International, die seit einigen Jahren versucht, das Auto neu zu erfinden.

Die Hoffnung, dass sich der Moke wieder gut verkaufen wird, beruht auf seiner Beliebtheit. Schon in den Bond-Filmen Man lebt nur zweimal, Der Spion, der mich liebte und Moonraker wurde der Moke als Transporter genutzt. Selbst Brigitte Bardot fuhr einen grünen Esel.

35.000 Euro für recht wenig Fahrzeug

Die neue elektrische Version kostet rund 35.000 Euro und kommt in fünf knalligen Farben. Die Leistung gibt der Hersteller mit rund 33 Kilowatt, also 45 PS an. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 Kilometern pro Stunde, der Moke schafft offiziell 144 Kilometer mit einer vollen Akkuladung. Geladen wird mit einem Typ-2-Stecker.

Die Leistungsdaten des Moke sind aber nicht so besonders wie die Optik und das Gewicht. Der offene Jeep-Verschnitt wiegt nur 800 Kilogramm, bietet vier Sitze und ein markantes Originaldesign, welches sich seit 1964 kaum verändert hat. Das Lenkrad befindet sich wahlweise auf der rechten oder linken Seite.

Ein Volumenmodell wird der Moke aber wohl nicht. Der Hersteller gibt an, dass jedes Fahrzeug in Handarbeit entsteht. Gebaut werden die Fahrzeuge in Northamptonshire, wenige Stunden nördlich von London.

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