Elektroauto: BMW stellt den i3 ein
Mit dem Fahrzeug war BMW Vorreiter. Doch jetzt naht das Ende: Im Sommer will der Münchener Automobilkonzern die Produktion des Elektroautos i3 einstellen. Ursprünglich wollte BMW das Auto bis 2024 bauen.
Schon im vergangenen Jahr hatte es jedoch Spekulationen über eine frühere Einstellung des i3 gegeben. Diese hat BMW jetzt der britischen Autozeitschrift Autocar bestätigt(öffnet im neuen Fenster) . Demnach wird voraussichtlich im Juli der letzte i3 vom Band laufen. Anschließend will BMW in dem Werk in Leipzig den elektrischen Mini Countryman fertigen.
Mit dem i3 waren die Münchener bei der Elektromobilität weit vorn: BMW stellte das Auto 2013 vor . In den folgenden Jahren kamen allenfalls Fahrzeuge mit Hybridantrieb. Das nächste reine Elektroauto aus dem Hause BMW war 2020 das SUV iX3 , das in China gebaut wird.
Der i3 war eine Neuentwicklung
Während der iX3 eine elektrische Variante eines Verbrenners ist, war der i3 seinerzeit eine komplette Neuentwicklung mit einigen interessanten Eigenschaften wie etwa den gegenläufig öffnenden Türen.

Das Chassis des Fahrzeugs besteht aus Aluminium, die Fahrgastzelle aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Dadurch wiegt der i3 trotz des schweren Akkus weniger als anderthalb Tonnen. Nachteil ist, dass das Auto deswegen recht teuer ist. Dennoch landete der i3 noch im vergangenen Jahr auf Rang 10 der neu zugelassenen Elektroautos . Vielen dürfte das Fahrzeug auch von BMWs Carsharing-Angebot Drivenow respektive dessen Nachfolger Share Now bekannt sein.
2017 verpasste BMW dem Auto einen Facelift . Zudem wurde mit dem i3s eine sportlichere Variante mit etwas mit Leistung auf den Markt gebracht.

Als Nachfolger des i3 wird BMW voraussichtlich den iX1 positionieren. Das ist keine Neuentwicklung, sondern eine elektrifizierte Version des Crossover X1.
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