Elektroauto: BMW iX1 wird ab jetzt gebaut
BMW hat die Produktion seines iX1 gestartet. Das Fahrzeug wird in Regensburg gebaut. Dort werden nun alle Antriebsformen auf einer Linie gefertigt: Verbrenner, Plug-in-Hybrid und vollelektrische Modelle.
Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde das Werk zuvor digital vermessen. Der daraus entstandene digitale Zwilling ermöglicht laut BMW eine effiziente Planung künftiger Werksstrukturen und Produktionsanlagen. Die Lackiererei des Werks setzt auf künstliche Intelligenz. Lackoberflächen werden hier auf einwandfreie Qualität hin gescannt und vollautomatisch mit einem für jedes Fahrzeug individuellen Programm nachbearbeitet. Auch bei anderen Qualitätsprüfungen wird KI eingesetzt.
Vorausschauende Instandhaltung sorgt dafür, dass technische Fehler, z.B. in Förderanlagen, frühzeitig erkannt werden, bevor es zu Anlagenstillständen kommt. Die Anlagen und Maschinen werden durch eine automatisierte Auswertung von Prozessdaten überwacht.
Das benachbarte Akkuwerk beliefert das Fahrzeugwerk mit Hochvoltbatterien. Der BMW iX1 hat einen Allradantrieb mit zwei elektrisch erregten Synchronmotoren, die zusammen eine maximale Leistung von 230 Kilowatt und einen Drehmoment von 494 Newtonmeter haben. Das Fahrzeug soll in 5,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h. Das Auto schafft gut 400 Kilometer Reichweite. Die Akkukapazität liegt bei knapp 65 Kilowattstunden.
Geladen werden kann der Akku mit Wechsel- und mit Gleichstrom. Bei Wechselstrom ist ein- und dreiphasiges Laden mit einer Leistung von 11 Kilowatt Standard, eine Ladeleistung von 22 Kilowatt optional. An einem Gleichstromladepunkt kann mit einer Leistung von 130 Kilowatt geladen werden. Damit soll es möglich sein, den Akku in einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent zu laden.
Bis Ende 2022 hat die BMW Group insgesamt mehr als 1,6 Mrd. Euro in E-Komponentenfertigungen an den deutschen Standorten Dingolfing, Leipzig und Regensburg investiert. In den deutschen Standorten der BMW Group E-Komponentenfertigung sind aktuell mehr als 3.300 Mitarbeiter beschäftigt.
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