Elektroauto: Audi will E-Tron GT erst Ende 2020 bauen

Audi hat mit dem Bau einer Fabrik für seine erste große Elektroauto-Limousine E-Tron GT begonnen. Ab Ende 2020 soll das Auto im Werk Böllinger Höfe in Heilbronn entstehen. Es nutzt den Antriebsstrang des Porsche Taycan.

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Audi E-Tron GT Concept
Audi E-Tron GT Concept (Bild: Audi)

Audi hat mit den Vorbereitungsarbeiten für eine Erweiterung des Werks begonnen, in dem der E-Tron GT gebaut werden soll. Es handelt sich um zwei neue Leichtbauhallen.

Die Produktion soll Ende 2020 aufgenommen werden. Das Fahrzeug wurde als Konzept im vergangenen Jahr vorgestellt und soll durch den Einsatz des von Porsche für den Taycan entwickelten Antriebsstrang schnell auf den Markt kommen.

Das Konzeptfahrzeug ist 4,96 Meter lang und bietet eine Systemleistung von 434 kW (590 PS) und einen Akku mit 95 kWh. Die Reichweite wurde ohne Messzyklusspezifikation mit geschätzt 400 km angegeben. Bei der Beschleunigung hieß es beim Konzeptfahrzeug, dass es von 0 auf 100 km/h in 3,5 Sekunden komme. In 12 Sekunden sollen 200 km/h erreicht werden. Natürlich können sich die Werte beim Serienfahrzeug noch ändern.

Der E-Tron GT soll im Werk Böllinger Höfe in Heilbronn auf dem gleichen Band wie der Audi R8 gebaut werden.

Bei einer Veranstaltung am 13. März 2019 in der Audi-Zentrale in Ingolstadt sollen hochrangige Unternehmensmitarbeiter bestätigt haben, dass die Marke bis zum Jahr 2025 30 elektrifizierte Modelle anbieten wolle. Als Nächstes wird vermutlich der E-Tron Sportback auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um den bisherigen E-Tron in Crossover-Coupé-Form. 2020 kommt neben dem E-Tron GT der Audi Q4 E-Tron, der auf der Elektrofahrzeugarchitektur Modularer Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns basiert.

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