Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Elektroauto: Audi E-Tron verspätet sich wegen Softwareproblemen

Audi kann sein Elektro-SUV E-Tron nicht wie geplant ausliefern. Grund sollen Softwareprobleme sein, die erst behoben werden müssen. Noch ist nicht klar, ob das wenige Wochen oder Monate kosten wird. Bei den Akkus soll es finanzielle Streitigkeiten geben.
/ Andreas Donath
62 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Audi E-Tron (Bild: Audi)
Audi E-Tron Bild: Audi

Bei Audis E-Tron gibt es laut einem Bericht der Bild am Sonntag(öffnet im neuen Fenster) Probleme mit der Software des Fahrzeugs, so dass es nicht wie geplant ausgeliefert werden kann. Ein Audi-Sprecher sagte der Zeitung, die Fehler müssten erst behoben werden, das habe eine vier Wochen spätere Auslieferung zur Folge. Quellen aus dem Unternehmensumfeld zufolge könnten daraus auch mehrere Monate werden. Details zu den Auswirkungen der Softwareprobleme nannte er nicht.

Ein weiteres Problem soll es nach Informationen der Bild-Zeitung mit den Akkus für den Audi-SUV geben. So soll der Zulieferer LG, von dem die Stromspeicher kommen, angeblich mehr Geld verlangen. Die Preiserhöhung soll bei zehn Prozent liegen. Audi kommentierte dies nicht.

Nach Angaben der Zeitung gibt es 15.000 Vorbestellungen für den E-Tron, der nicht Audis erstes Elektroauto ist, aber als das bisher Wichtigste gilt.

Der E-Tron soll mit einer Reichweite von 400 km (WLTP) und einer Leistung von bis zu 300 kW (402 PS) mit den Elektroautos von Tesla und Mercedes konkurrieren. Das Fahrzeug soll ab 80.000 Euro kosten und 100 km/h in 5,7 Sekunden erreichen. Der Sprint ist damit zäher als beim Model X von Tesla, das auf diese Geschwindigkeit in 3,7 Sekunden kommt.

Audi stellt den E-Tron vor
Audi stellt den E-Tron vor (04:00)

Der Akku des Audi hat eine Kapazität von 95 kWh, der mit einer maximalen Ladeleistung von 150 kW geladen werden kann. In 30 Minuten soll der Stromspeicher zu 80 Prozent aufgeladen werden.


Relevante Themen